Psychq wurde auf https umgestellt!

Psychq wurde auf https umgestellt!

Die Website von Psychq wurde vor Kurzem auf das „Hypertext Transfer Protocol Secure“ umgestellt! Was man sich darunter vorzustellen hat, ist in der populären Internet-Enzyklopädie Wikipedia nachzuschlagen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Transfer_Protocol_Secure. Dort ist zu lesen, dass der Ausdruck am besten mit „sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll“ zu übersetzen ist.

Gemeint ist damit eine spezielle Verschlüsselung für die Datenübertragung im Internet. Diese hat die Funktion, die im weltweiten Netz übertragenen Inhalte abhörsicher zu machen. Websites mit dieser neuartigen Technologie sind daran zu erkennen, dass ihre Adresse nicht mit „http“ anfängt, sondern mit „https“. Ohne eine solche Verschlüsselung waren die im Internet übertragenen Inhalte für Außenstehende bisher leicht zugänglich.

Das Hypertext Transfer Protocol Secure macht dies um vieles schwieriger. So werden mit der neuen Technologie unterschiedliche Attacken wie beispielsweise das Phishing erheblich erschwert. Das steigert natürlich die Vertraulichkeit zwischen Server und Browser deutlich. Für Sie macht die sicherere Technologie den Besuch auf der Website Psychq ab sofort noch angenehmer!

Eine Hand wäscht die andere …

Eine Hand wäscht die andere …

Für eine harmonische Beziehung ist ein ausgewogenes Verhältnis aus Geben und Nehmen unerlässlich!

„Geben ist seliger denn Nehmen“, heißt es doch so schön in der Bibel. In dieser Weisheit mag auch tatsächlich viel Wahres stecken, aber für eine Partnerschaft ist sie leider nur bedingt tauglich, denn es kann ja nicht das erstrebenswerte Ziel einer Beziehung sein, dass ein Partner immer nur gibt, während der andere immer nur nimmt …

Davon weiß Marion ein Lied zu singen: „Am Anfang unserer Beziehung waren mein Freund und ich bis über beide Ohren verliebt und stimmten all unsere Pläne, all unsere Vorhaben und all unsere Aktivitäten aufeinander ab. Das fiel zunächst auch nicht schwer, denn jeder von uns hatte das Bedürfnis, dem anderen entgegenzukommen und Kompromisse zu schließen, mit denen beide gut leben konnten.“

Leider blieb das auf Dauer nicht so, sondern veränderte sich im Laufe der Zeit, wie Marion weitererzählt: „Ich weiß nicht, wann diese Entwicklung einsetzte, denn ich kann keine konkrete Situation benennen, aber mehr und mehr bürgerte sich in unserer Partnerschaft ein, dass eher das gemacht wurde, was Robert wollte. Immer öfter weigerte er sich, sich an der Hausarbeit zu beteiligen oder das zu tun, was mir Freude bereitete. Immer öfter gab er die Richtung vor – egal, ob es sich um den Haushalt oder neue Anschaffungen handelte, um die Wahl der Urlaubsdestination oder die Abendgestaltung: Es geschah immer, was er wollte!“

Die Abwärtsspirale

Warum sich Marion das gefallen ließ und sich nicht dagegen wehrte, ist leicht zu erklären: „Wenn Robert nicht seinen Willen durchsetzen konnte, spielte er die beleidigte Leberwurst – und damit die Stimmung nicht in den Keller sank, tat ich eben, was er wollte. Lange Zeit fiel mir gar nicht auf, dass das Ganze schon längst eine Eigendynamik entwickelt hatte und zur Gewohnheit geworden war …“

So kam es, wie es kommen musste: Eines Tages wurde Marion bewusst, dass ihr Partner schon längst das Sagen in der Beziehung hatte und sie eigentlich nur die zweite Geige spielte! „Das Ganze eskalierte zu einer Zeit, als ich meinen Job verloren hatte und entsprechend deprimiert war. Ich suchte bei Robert eine Schulter zum Anlehnen und erwartete, dass er sich nun mehr um mich und meine Bedürfnisse kümmern würde. Ich wünschte mir, dass er mich trösten und mir helfen würde, einen neuen Job zu finden.“

Diese Hoffnung erfüllte sich leider nicht, wie Marion weitererzählt: „Robert beklagte sich nur, dass mit mir nichts mehr anzufangen wäre und unsere Beziehung nicht annähernd so erfüllend für ihn wäre wie früher. Erst da erkannte ich, dass wir in einer Sackgasse angekommen waren, aus der nur schwer ein Ausweg zu finden sein würde.“

Quid pro quo

Für einen Außenstehenden ist es nicht schwer zu erkennen, was in der Beziehung von Marion und Robert schiefgelaufen ist! Die junge Frau war einfach zu nachgiebig und allzu sehr um Harmonie bemüht, um zu erkennen, dass sie mit ihrem Verhalten die Führungsrolle an ihren Freund abgetreten hatte und längst schon die Nummer zwei in ihrer Partnerschaft war!

Jeder, der eine Beziehung eingeht, muss sich von vornherein der Tatsache bewusst sein, dass beide Partner dieselben Rechte und Pflichten haben und keiner dem anderen überlegen ist – geschweige denn, ihn dominieren darf! Soll eine Beziehung harmonisch verlaufen, dann sind Menschlichkeit und Kompromissbereitschaft unerlässlich. Ebenso unverzichtbar ist aber die Einsicht, dass Hilfsbereitschaft und Aufopferungswille niemals zu einer Einbahnstraße werden dürfen: Wer immer nur gibt, ohne etwas dafür zu bekommen, muss einfach mit der Zeit verarmen – finanziell ebenso wie emotionell!

Besser als die Empfehlung „Geben ist seliger denn Nehmen“ würde sich für eine Beziehung demnach der im Rechtswesen verbreitete Grundsatz „Quid pro quo“ eignen. Das heißt wörtlich so viel wie „Dies für das“ und bedeutet, dass jemand, der etwas gibt, eine angemessene Gegenleistung zu erhalten hat.

Auf eine Partnerschaft bezogen würde das heißen, dass beide Seiten für eine ausgeglichene Bilanz aus Geben und Nehmen in der Beziehung sorgen müssen! Kommt es erst einmal zu einer Schieflage, dann muss die Partnerschaft einfach instabil werden: Wenn Geduld, Verständnis und nicht zuletzt Liebe nur in eine Richtung fließen, so kann das auf Dauer nicht gut gehen!

Wehret den Anfängen!

Dabei stellt sich die Frage, warum sich manche Menschen eher defensiv verhalten und ausnutzen lassen, während sich andere offensiv geben und zu Nutznießern werden? Die Gründe dafür liegen zumeist in der Persönlichkeitsstruktur der Betroffenen, denn allem Anschein nach gibt es so etwas wie prädestinierte „Geber“ und „Nehmer“. Erstere sind selbstlos und stets bereit, nachzugeben und für andere da zu sein, Letztere sind unnachgiebiger und in erster Linie auf ihr eigenes Wohl und ihre eigenen Bedürfnisse bedacht.

Dass jemand zum „Geber“ wird, kann an einer übertriebenen Gutmütigkeit ebenso liegen wie an einem ausgeprägten Helfersyndrom oder an einem übersteigerten Harmoniebedürfnis – und damit an der grenzenlosen Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung. Egal, zu welcher Kategorie man gehört: In allen Fällen ist es unerlässlich für die Leidtragenden, ihr Verhalten zu überdenken und sich der Tatsache bewusst zu werden, dass „gut gemeint“ oft das Gegenteil von „gut gemacht“ ist!

Je früher die Betroffenen dies erkennen, desto größer sind die Chancen, das Ruder noch in die richtige Richtung herumreißen zu können. Hat man hingegen die Überfuhr verpasst und so etwas wie ein „Gewohnheitsrecht“ einreißen lassen, so fällt dies schon wesentlich schwerer! Dennoch ist es nie zu spät für eine Kurskorrektur, denn es ist allemal besser, das Schiff durch die tosende Brandung zu steuern, als an den Klippen der Beziehung zu zerschellen!

So geschah es dann auch mit Marion und ihrem Freund: „Als mir bewusst wurde, wie sehr sich unser Rollenbild in der Partnerschaft zu meinen Ungunsten verändert hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als ein ernstes Wort mit Robert zu sprechen. Ich schilderte ihm, wie sehr mich sein Verhalten enttäuscht und verletzt hatte. Ich sagte ihm klipp und klar, dass unsere Beziehung unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht mehr vorstellbar für mich war. Und ich erklärte ihm, was ich mir stattdessen von einer harmonischen Partnerschaft und einem verständnisvollen Freund erwartete!“ Natürlich sorgten Marions Worte bei Robert zunächst für Befremden, aber nach einiger Zeit musste er ihr recht geben und gelobte Besserung …

So beugen Sie Alzheimer vor!

So beugen Sie Alzheimer vor!

Wer die richtigen Maßnahmen trifft und eine gesunde Lebensweise wählt, kann das Risiko dieser Demenzerkrankung verringern!

Es war im Jahre 1901, als der deutsche Neurologe und Psychiater Alois Alzheimer (1864-1915) erstmals eine Krankheit beschrieb, die fortan seinen Namen tragen sollte. Heute weiß man, dass „Morbus Alzheimer“ für mehr als die Hälfte aller Demenzerkrankungen verantwortlich ist: Das sind derzeit allein in Deutschland fast 700.000 Personen und weltweit mehr als 30 Millionen Menschen!

Auffällig ist, dass die Alzheimer-Krankheit vor allem ältere Menschen heimsucht: Während in Deutschland bei den 65-Jährigen etwa zwei Prozent unter Alzheimer leiden, sind es bei den 75-Jährigen rund sechs Prozent und bei den 85-Jährigen nicht weniger als zwanzig Prozent! Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass die Tendenz steigend ist: Schätzungen zufolge soll sich die Zahl der Betroffenen bis zum Jahr 2050 in Deutschland nahezu verdoppeln und weltweit sogar mehr als verdreifachen!

Doch was versteht man eigentlich unter Morbus Alzheimer? Noch, bevor erste Symptome auftreten, bilden sich im Gehirn der Betroffenen als „Plaques“ bezeichnete Ablagerungen, welche die Funktionsfähigkeit der Nervenzellen immer mehr beeinträchtigen. Im Laufe der Zeit sorgt dieser degenerative Prozess dafür, dass die Wahrnehmung, die Lernfähigkeit, das Gedächtnis, die Orientierung und das logische Denken der Patienten immer mehr eingeschränkt werden.

Ein schleichender Prozess

Nach und nach verlieren die Betroffenen ihr Sprachvermögen, ihre Feinmotorik und schließlich ihre Persönlichkeit, bis sie nicht mehr in der Lage sind, ihren Lebensalltag ohne fremde Hilfe zu bewältigen. Im fortgeschrittenen Stadium kann das Leiden sogar dazu führen, dass die Patienten ihre Partner oder Partnerinnen und ihre Angehörigen nicht mehr erkennen. Nicht selten kommt es auch zu Stimmungsschwankungen sowie zu scheinbar grundlosen Wut- und Gewaltausbrüchen.

Während man über den Krankheitsverlauf sehr gut Bescheid weiß, ist die Ursache für die degenerativen Veränderungen des Gehirns bei Morbus Alzheimer bis heute nicht restlos geklärt. Einerseits wurde eine gewisse genetische Veranlagung nachgewiesen: So etwa gibt es bei fünf bis zehn Prozent der Patienten eine auffällige Häufung der Erkrankung in der Familie.

Andererseits deuten Forschungen darauf hin, dass Prionen, also Proteine, wie sie auch bei der Entstehung des Rinderwahns BSE beteiligt sind, eine auslösende Wirkung haben können. Einig ist man sich jedenfalls, dass neben dem natürlichen Alterungsprozess des Organismus vor allem Diabetes, Cholesterin, Bluthochdruck und nicht zuletzt Übergewicht die Entstehung von Alzheimer fördern können.

Rechtzeitige Gegenmaßnahmen

An dieser Stelle sei betont, dass nicht jede Form der Demenz mit Alzheimer gleichzusetzen ist. Die altersbedingte Vergesslichkeit betrifft fast ausschließlich das Gedächtnis, während andere Gehirnfunktionen und praktische Fähigkeiten weitgehend intakt bleiben. Das ist bei der Alzheimer-Krankheit leider nicht der Fall, die darüber hinaus weitaus schneller verläuft.

Einigkeit herrscht unter Medizinern weitgehend darüber, dass Alzheimer zwar nicht heilbar ist, aber die Gefahr einer Erkrankung verringert oder zumindest hinausgezögert werden kann, wenn die maßgeblichen Risikofaktoren vermieden oder wenigstens reduziert werden.

Es gibt aber auch Ärzte, die der Überzeugung sind, Alzheimer könne vermieden – ja im Frühstadium sogar geheilt werden! Der Mediziner, Molekulargenetiker und Extremsportler Dr. Michael Nehls etwa wirkte an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Frankfurt, Hannover und San Diego maßgeblich an der Erforschung von Erbkrankheiten mit und beschreibt in seinen Büchern „Die Alzheimer-Lüge“ und „Alzheimer ist heilbar“ das Leiden als eine verhaltensbedingte Mangelerkrankung, die mit der richtigen Lebensweise sehr wohl in den Griff zu bekommen ist.

Richtige Ernährung

US-Forscher entdeckten jedenfalls, dass eine Kombination aus Cholin, Omega-3-Fettsäuren, den Vitaminen B und E sowie Antioxidantien, wie sie in der mediterranen Küche verbreitet ist, der Entstehung von Alzheimer entgegenwirkt. Die vitaminähnliche Substanz Cholin ist ein wichtiger Baustein des Neurotransmitters Acetylcholin und vor allem in Leber, aber auch in Weizenkeimen, Sojabohnen und nicht zuletzt in fetten Nüssen reichlich vorhanden.

Die wichtigen Omega-3-Fettsäuren finden sich in fetten Meeresfischen wie Lachs, Makrele, Hering, Sardine oder Thunfisch, aber auch in Chia-, Lein- und Rapsöl und beugen nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, sondern auch der Entstehung von Alzheimer. Vitamin B findet sich in Leber und Fisch, aber auch in Milchprodukten, Spinat, Grünkohl, Zucchini und Avocados. Vitamin E ist hingegen eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die vor allem in Oliven-, Sonnenblumen- und Weizenkeimöl, aber auch in Nüssen und Aprikosen vorkommt.

Antioxidantien wie sie etwa als EGCG im Grünen Tee enthalten sind, können aktuellen Studien zufolge die Bildung der schädlichen Plaques im Gehirn verhindern – und anscheinend sogar bestehende Plaques wieder auflösen! Besonders viele Antioxidantien finden sich auch in Beeren sowie in Kurkuma, dessen Wirkstoff Kurkumin stark entzündungshemmend wirkt und eine verlangsamende Wirkung auf die Entstehung von Alzheimer hat.

Geistiges und körperliches Training

Besonders wichtig ist es aber auch, dafür zu sorgen, dass das Gehirn fit bleibt! Vor allem im Rentenalter sind die grauen Zellen oft nicht mehr so gefordert wie im Berufsalltag – und verkümmern ähnlich wie Muskelzellen, die nicht beansprucht werden. Umso wichtiger ist es, das Gehirn immer wieder mit neuen Aufgaben zu versorgen: Versuchen Sie, sich Ihre Besorgungen zu merken, indem Sie auf einen Einkaufszettel verzichten! Lösen Sie Kreuzworträtsel und andere Denkspiele, statt den ganzen Tag in die Flimmerkiste zu starren! Und lesen Sie ein gutes Buch, statt nur zu faulenzen!

Doch nicht nur das Gehirn selbst will fit gehalten werden: Es gibt tatsächlich auch einen Zusammenhang zwischen Muskeln und Gehirn! Laut „Journal of the American Medical Association“ zeigt eine Untersuchung der Universität Kopenhagen, dass unsere Muskeln nicht nur die Bewegung steuern, sondern auch das wichtigste Stoffwechselorgan des Körpers sind: Wer seine Muskeln regelmäßig beansprucht, beugt nicht nur Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, sondern aktiviert auch die Durchblutung des Gehirns, was die Entstehung von Alzheimer hemmt!

Gleichwohl sollten Sie auch darauf achten, dass Sie genügend Schlaf bekommen: Da im Schlaf Informationen vom Hippocampus in den Neocortex übertragen werden, kann Schlafmangel nicht nur zu Konzentrationsstörungen führen, sondern auch die Entstehung von Alzheimer fördern!

Achtung: Bitte betrachten Sie unsere Gesundheitstipps als unterstützende Maßnahmen und konsultieren Sie bei Beschwerden immer einen Arzt oder Apotheker!

Wie man gute Vorsätze einhält …

Wie man gute Vorsätze einhält …

Die ambitionierten Pläne der Silvesternacht sind bei den meisten Leuten bereits an den ersten Januartagen gescheitert. Wie es auch anders geht, verraten Ihnen die folgenden Zeilen!

Neigt sich ein Jahr seinem Ende zu und fängt ein neues Jahr an, so gibt das vielen Menschen zu denken. Sie lassen nicht nur die letzten zwölf Monate Revue passieren, sondern überlegen auch, was sie in Zukunft besser machen können.

Also gehen sie her und fassen ehrgeizige Beschlüsse. Schließlich möchten sie, dass ihr Dasein künftig besser verläuft – oder wenigstens angenehmer. In den meisten Fällen dreht es sich um schlechte Gewohnheiten, denen sie endlich abschwören möchten.

So wollen sich viele Leute das Rauchen abgewöhnen oder ihren Alkoholkonsum wenigsten ein wenig einschränken. Andere nehmen sich hingegen vor, auf eine gesündere Ernährung zu achten oder mehr Bewegung zu machen, um etwas abzuspecken …

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach …

Doch wie sagt man doch so schön: Der Teufel schläft nicht! Erst recht nicht bei den guten Vorsätzen! Und so haben sich die ehrgeizigen Vorhaben in den meisten Fällen schon nach ein paar Tagen in Luft aufgelöst. Und das ist gleich doppelt traurig …

Hat man sein Vorhaben lautstark im Freundes- und Bekanntenkreis angekündigt, dann sind hämische Kommentare vorprogrammiert. Und noch schlimmer: Irgendwie hat man das Gefühl, gescheitert zu sein und versagt zu haben. Und das kann ganz schön frustrierend sein!

Da hat es aber keinen Sinn, mit seinem Schicksal zu hadern! Vielmehr empfiehlt es sich, sich zu fragen, warum es so weit gekommen ist! Sind wir so erbärmlich, so verweichlicht, so willensschwach, dass wir ein solches Vorhaben nicht konsequent durchziehen können? Oder aber sind unser Scheitern und unser Versagen vorprogrammiert, weil wir falsch an die ganze Angelegenheit herangehen?

Tun Sie nichts aus einer momentanen Laune heraus!

Normalerweise läuft das Prozedere ja folgendermaßen ab. Man fasst kurz vor dem Jahreswechsel einen Vorsatz, der einem am Herzen liegt, und ist hochgradig motiviert. Die Begeisterung und der Optimismus werden durch die von Alkohol geschwängerte Atmosphäre einer Silvesterparty noch gesteigert. Und schließlich haben wir keinen Zweifel mehr, dass unser ambitioniertes Vorhaben auch tatsächlich gelingen wird.
Dann ist die Silvesternacht vorbei. Wir tapsen am Neujahrstag ein wenig müde und verkatert aus dem Bett. Und irgendwie ist der eherne Vorsatz des letzten Abends zu einer unverbindlichen Empfehlung geworden. Bei manchen Menschen ist es sogar noch schlimmer: Ihr Vorsatz ist zu einer schwammigen Möglichkeit verkommen! Also machen sich die meisten Leute daran, ihre Projekte vorerst einmal auf den nächsten Tag zu verschieben.

Wenn der Zeitpunkt tags darauf noch immer nicht günstig erscheint, verschiebt man alles noch einmal und noch einmal. Man schiebt den Start so lange vor sich her, bis man seine Vorsätze erfolgreich verdrängt hat. Dann vergeht ein Jahr und beim nächsten Jahreswechsel erinnert man sich wieder, was man schon seit Langem vorhatte. Und man fasst wieder einen neuen Vorsatz …

Der Zeitpunkt ist für den Erfolg nebensächlich!

Warum tun das eigentlich so viele Leute? Warum fassen sie Jahr für Jahr mehr oder weniger „neue“ Vorsätze? Die Antwort ist denkbar simpel. Für viele Leute ist der Jahreswechsel eine wichtige Zäsur, ein deutlicher Einschnitt in ihrem Leben. Etwas Altes geht zu Ende und etwas Neues beginnt.

So glauben viele Menschen, unangenehme Erfahrungen oder Eigenschaften im alten Jahr zurücklassen zu können. Sie sind der unbewussten Meinung, allein aufgrund des Datumswechsels einen Neubeginn machen zu können. Sie haben ein ähnliches Gefühl, wie wenn sie ein altes Kleidungsstück entsorgen und ein neues anziehen …

Das ist selbstverständlich Unsinn! Natürlich verändert sich am Neujahrstag die Jahreszahl, aber das war es dann auch schon! Die Zeit und damit unser ganzes Dasein verläuft ja nicht in Etappen, sondern als eine kontinuierliche Linie. Somit läuft am 1. Januar unser Leben ganz gewöhnlich weiter, weil nun einmal ein Tag auf den nächsten folgt …

Seien Sie sich der Folgen Ihres Vorhabens bewusst!

So gesehen hat es auch keinerlei praktischen Nutzen, wenn man mit seinen Vorhaben an einem außergewöhnlichen Stichtag beginnen will. Tatsache ist, dass jeder Tag des Jahres so gut oder schlecht dafür geeignet ist wie der Neujahrstag. Wer seine Gewohnheiten wirklich verändern möchte, braucht dazu keinen Wochen-, Monats- oder Jahresanfang! Im Gegenteil: Im Grunde genommen setzt uns das nur unnötig unter Druck!

Viel wichtiger als ein alberner Stichtag ist eine sorgfältige und minutiöse Vorbereitung! Vorsätze, die aus einer Feierlaune und in nicht ganz nüchternem Zustand gefasst werden, haben kaum Chancen auf Realisierung. Lange, bevor Sie den Vorsatz formulieren oder gar anderen davon erzählen, müssen Sie sich fragen, wie realistisch er ist! Überlegen Sie genau, ob sich Ihr Vorhaben denn auch wirklich in die Tat umsetzen lässt!

Bringen die geplanten Maßnahmen gravierende Veränderungen Ihres alltäglichen Lebens oder Ihres ganzen Lebensstils mit sich? Wenn ja, so ist ihre Verwirklichung nicht sonderlich realistisch! Schon die erste harmlose Hürde kann dann zu einem schier unüberwindlichen Hindernis werden! Nur, wenn ein Vorsatz realistisch und durchdacht ist, kann er Pannen und Rückschläge verkraften! Und nur dann hat er auch Aussicht auf Erfolg …

Fassen Sie keine Vorsätze, sondern setzen Sie sich Ziele!

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich eines Tricks bedienen, der äußerst hilfreich ist! Das Erfolgrezept ist denkbar einfach: Fassen Sie keine guten Vorsätze, sondern stecken Sie sich Ziele! Falls sich nun so mancher fragt, was der Unterschied ist, so lautet die Antwort folgendermaßen.

Ein Vorsatz ist eine Willenserklärung, die man einhalten kann, aber nicht muss. Ein Ziel ist dagegen eine Vereinbarung, die man mit sich selbst trifft. Es umfasst klar definierte Parameter und konkrete Verpflichtungen! Man könnte auch sagen, dass der Vorsatz die Strecke beschreibt, das Ziel hingegen die Endstation. Wenn Ihr Vorsatz lautet, dass Sie weniger essen möchten, dann heißt das Ziel, in einem Monat fünf Pfund abzunehmen. Somit ist ganz konkret formuliert, worauf das Ganze hinauslaufen soll!

Ersetzen Sie den Vorsatz, mehr Bewegung zu machen, durch das Ziel, in sechs Monaten vier statt zwei Kilometern laufen zu können! Das hat etwas Verbindliches – und der Mensch ist eher bereit, für ein Ziel zu kämpfen als für einen Vorsatz. Und nur, wenn unsere Vorhaben verbindlich sind, werden wird auch den dafür nötigen Einsatz an den Tag legen …

Alles Gute für das neue Jahr!

Alles Gute für das neue Jahr!

Die Weihnachtszeit ist vorüber, aber das ist kein Anlass, Trübsal zu blasen! Der Jahreswechsel ist nicht mehr fern und die Silvesternacht steht vor der Tür! So mancher feiert dieses Ereignis auf einer lautstarken Party. Es gibt aber auch jene, die sich vom alten Jahr lieber zu Hause und ohne viel Lärm verabschieden.

Die Mehrheit blickt dem neuen Jahr allerdings ungeduldig entgegen – manche sind ausgesprochen zuversichtlich, andere auch ein wenig ängstlich. Auch für 2018 gilt, dass wir nicht nur auf das Schicksal vertrauen, sondern unser Glück selbst in die Hand nehmen sollten! Ganz in diesem Sinne wünschen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Psychq.de ein gesundes, erfolgreiches und sorgenfreies Jahr 2018!

Wahrsagemethoden für die Lebensberatung

Wahrsagemethoden für die Lebensberatung

Sei es die Astrologie, die Numerologie oder das Kartenlegen: Hier erfahren Sie, welche Divinationstechnik für Ratsuchende am besten geeignet ist!

Unter Mantik, Divination oder einfach nur Wahrsagen versteht man das Erkennen von Gegebenheiten über örtliche und zeitliche Grenzen hinweg. Mittels bestimmter Techniken erteilen einschlägige Experten Auskünfte über Ereignisse, die an fernen Orten oder in der Zukunft stattfinden. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, das die Menschen seit Jahrtausenden in seinen Bann zieht. Und es ist wenig erstaunlich, dass es bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.

Man darf nur sein Herz nicht vor uralten Lehren verschließen, die auch in unserer modernen Welt durchaus ihre Daseinsberechtigung haben! Wer sich näher mit der Esoterik und ihren unterschiedlichen Disziplinen beschäftigt, weiß, dass es zahlreiche verschiedene Wahrsagetechniken gibt. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihren Ursprüngen und ihrer Tradition. Sie weichen auch in ihrer Methodik mehr oder weniger deutlich voneinander ab.

So verschieden diese Techniken sein mögen, so sehr unterscheiden sich auch ihre Einsatzbereiche und Anwendungsgebiete. Daher wäre es einmal an der Zeit, die bekanntesten Divinationsmethoden unter die Lupe zu nehmen und ihre Vorzüge herauszuarbeiten. Das erleichtert all jenen die Wahl, die schon immer einmal eine esoterische Lebensberatung in Anspruch nehmen wollten!

Die Astrologie

Hierbei handelt es sich um eine der bedeutendsten und traditionsreichsten Techniken. Ihr Ziel ist es, mehr über eine Person, über deren Umgebung und über deren Schicksal zu erfahren. Ihren Ursprung hat die Lehre im Streben der Menschen, durch Himmelsbeobachtung mehr über das Wetter und das Klima zu herauszufinden.

In Mesopotamien entwickelten Priester dann aber die Theorie, die Position gewisser Himmelskörper würde mehr beeinflussen als nur Wetter und Klima. Sie gelangten zur Überzeugung, diese Konstellationen hätten einen umfangreichen Einfluss auf das Geschehen auf Erden. So sollten sie auch das Wesen und das Schicksal der Menschen, ja ganzer Völkerschaften beeinflussen!

Das so gesammelte Wissen gelangte vom Vorderen Orient ins antike Griechenland. Dort gab man ihm den Namen „Astrologie“, was nichts anderes heißt als „Sterndeutung“. Von den Griechen übernahmen die Römer diese Weisheiten und so gelangten sie nach Mitteleuropa. Hier vollendeten die Gelehrten des Mittelalters diese Lehre und gaben ihr ihre heutige Form.

Die Astrologie geht davon aus, dass alle Menschen bei ihrer Geburt in eine Interaktion mit dem Universum treten. Diese bleibt ihnen ihr Leben lang erhalten. Die Position gewisser Himmelskörper hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Wesenszüge und das Schicksal einer Person. Das wichtigste Kriterium hierfür ist die Frage, wo sich Sonne, Mond und Planeten zur Geburtszeit vom Geburtsort aus betrachtet befinden. Diese Positionen werden in einem Horoskop skizziert.

Übersetzt heißt „Horoskop“ nichts anderes als „Stundenschau“. Horoskope sind in Zeitschriften ebenso zu finden wie auf Internetportalen – etwa ein Horoskop auf GoAstro. Zunächst einmal lässt sich aus einem Horoskop ablesen, in welchem von zwölf Sternbildern die Sonne zum Zeitpunkt der Geburt steht. Daraus leiten sich die Tierkreiszeichen Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fisch ab.

Daneben gibt es aber auch noch andere Kriterien wie etwa den Aszendenten: Das ist jenes Sternzeichen, das zum Geburtszeitpunkt am Osthorizont aufgeht. Um ein Horoskop für eine bestimmte Person zu erstellen, benötigt man demnach nicht nur ihr Geburtsdatum. Der Astrologe muss zusätzlich die exakte Geburtszeit und die Koordinaten des Geburtsortes kennen, um ein aussagekräftiges Horoskop erstellen zu können!

Die Numerologie

Die „Zahlenmystik“, wie diese Lehre auch genannt wird, hat ebenfalls eine uralte Geschichte. So gilt die Numerologie neben der Astrologie als eine der ältesten und wichtigsten esoterischen Disziplinen. Nicht nur in Mesopotamien – auch in Ägypten, in Palästina und im antiken Griechenland befragten Priester vor bedeutenden Entscheidungen die Zahlen.

So brachten gleich zwei Kulturen unabhängig voneinander die Numerologie zu einer Hochblüte. Den einen Höhepunkt erreichte die Lehre rund 600 v. Chr. unter dem griechischen Mathematiker und Philosophen Pythagoras von Samos. Den anderen Höhepunkt erreichte die Numerologie in der jüdischen Geheimlehre der Kabbala, die bis heute großen Anklang findet.

Wie die Astrologie gehen auch die diversen Formen der Numerologie davon aus, dass unsere Existenz kein Zufall ist. Jene Bedeutung, welche die Astrologie dem Geburtsort und der Geburtszeit beimessen, schreibt die Numerologie dem Namen und dem Geburtsdatum zu. Sie sieht darin einen Code, der Einfluss auf unser Leben hat und Hinweise auf unser Schicksal gibt!

Das Alphabet der Kabbala ordnet die Eins den Buchstaben A, I, J, Q und Y zu. Die Zwei entspricht den Buchstaben B, K und R. Die Drei ordnet man den Buchstaben C, G, L und S zu. Die Vier entspricht den Buchstaben D, M und T. Die Fünf wird den Buchstaben E, H, N und X zugeordnet. Die Sechs entspricht den Buchstaben U, V und W. Zu guter Letzt wird die Sieben dem O und dem Z und die Acht dem F und dem P zugeordnet. Die 9 hat keine Entsprechung.

Nun lehrt die Numerologie, dass sich die Eigenschaften einer Person aus dieser „Namenszahl“ ableiten lassen. Diese entspricht der Quersumme jener Ziffern, die sich wie eben beschrieben aus den Buchstaben des Namens ergeben. Das Schicksal eines Menschen lässt sich dagegen von der „Schicksalszahl“ ableiten. Diese ist simpler zu berechnen, ergibt sie sich doch einfach aus der Quersumme der Ziffern des Geburtsdatums.

Wie man sieht, benötigt man für ein Numeroskop weder den Geburtsort noch die exakte Geburtszeit einer Person. Alles, was der Numerologe braucht, sind der Name des betreffenden Menschen für die Namenszahl und sein Geburtsdatum für die Schicksalszahl.

Das Kartenlegen

Die Kartomantie ist ebenfalls eine beliebte Möglichkeit, um eine Situation zu ergründen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Hierfür verwendet man sogenannte Divinations- oder Aufschlagkarten, die nach vorgegebenen Mustern aufgelegt werden. Aus der Grundbedeutung einzelner Karten und ihrer Position zu den Nachbarkarten können Kartenleger die Situation eines Menschen erkennen.

Nachdem in China die Spielkarten erfunden wurden, kamen diese über die alten Handelswege nach Europa. Hier fand man rasch Gefallen an dem neuen Zeitvertreib. So eroberten die Karten ab dem 14. Jahrhundert von Florenz aus die Städte auf dem ganzen Kontinent. Erst nach und nach entdeckten findige Geister, dass man mit den Karten nicht nur spielen konnte! Die Kartomantie, wie das Kartenlegen auch heißt, war geboren!

Der Kirche waren diese magisch anmutenden Rituale natürlich ein Dorn im Auge. Diese Ächtung führte dazu, dass das Kartenlegen zunächst lange Zeit nur im Untergrund praktiziert wurde – vorwiegend vom fahrenden Volk. Das sollte sich erst in den Pariser Salons des 18. Jahrhunderts ändern. Dort wurde das Kartenlegen auch in der Aristokratie immer beliebter – und damit auch nach und nach gesellschaftsfähig.

Nicht ganz unbeteiligt an dieser Entwicklung waren namhafte Wahrsagerinnen und Wahrsager dieser Zeit. Kartenlegerinnen wie Marie-Anne Lenormand und Kartenleger wie Antoine Court waren fast schon Superstars ihrer Zeit. Sie waren so populär, dass sie zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten zu ihren Kunden zählten, darunter sogar gekrönte Häupter!

Bis heute gelten Tarotkarten als die bekanntesten Divinationsdecks. Und tatsächlich haben diese Karten auch die älteste Tradition, die bis in die Renaissance zurückreicht. Im Laufe der Jahrhunderte kamen allerdings auch andere Aufschlagkarten dazu. Nicht nur unter Kartenlegern sind die von Marie-Anne Lenormand entwickelten Lenormandkarten besonders populär. Zu großer Beliebtheit haben es allerdings auch die Kipper-, Zigeuner- und Leidingkarten gebracht. Und gar nicht so wenige Experten schwören auf die eigentlich zum Spielen gedachten Skatkarten …

Für eine umfangreiche Lebensberatung benötigt ein Kartenleger oder eine Kartenlegerin nur ein entsprechendes Kartendeck sowie genügend Talent und entsprechende Übung. Im Gegensatz zur Astrologie oder zur Numerologie benötigt er keine persönlichen Daten.

Die Seriosität

Eines haben sämtliche Wahrsagetechniken gemeinsam! Einen entscheidenden Beitrag für ein zufriedenstellendes Ergebnis leisten die Fähigkeiten des jeweiligen Experten. Er hat die Aufgabe, Skizzen, Zahlen und Positionen so zu deuten, dass sie ein schlüssiges Bild ergeben. Und ihm obliegt es, die richtigen Ratschläge für die Betroffenen abzuleiten. Daher ist für die Tätigkeit als Lebensberater oder -beraterin nicht nur Begabung notwendig, sondern auch Übung, Erfahrung und nicht zuletzt Sensibilität!

Was Astrologen, Numerologen und Kartenleger ebenfalls miteinander verbindet, ist ihre Verantwortung den Hilfesuchenden gegenüber. Wer über die nötigen Fähigkeiten verfügt und die entsprechenden Techniken beherrscht, sollte diese immer zum Wohle anderer einsetzen! Leider trifft dies in unserer materialistischen Welt nicht auf alle Vertreter ihrer Zunft zu! Und unglücklicherweise wird gerade in dieser Branche viel Schindluder getrieben!

Umso wichtiger ist es, sich als Ratsuchender zu überlegen, an wen man sich wendet! Es muss sich dabei um einen seriösen Menschen handeln, der nicht nur über eine außergewöhnliche Gabe verfügt und spezielle Techniken trainiert hat. Es muss auch eine Person sein, die das nötige Feingefühl hat. Und es muss jemand sein, dem es ein Anliegen ist, seine Fähigkeiten in den Dienst seiner Mitmenschen zu stellen!

Warum Männer das Interesse verlieren …

Warum Männer das Interesse verlieren …

Weshalb erlischt das Feuer der Leidenschaft bei den Herren der Schöpfung so schnell? Lesen Sie hier, woran das liegt!

Der Beginn einer Partnerschaft ist immer schön! Am Beziehungshorizont ist kein einziges Gewitterwölkchen zu sehen und stattdessen hängt der Himmel voller Geigen. Dieser emotionale Ausnahmezustand dauert durchaus ein paar Wochen oder Monate an. Irgendwann ist es allerdings so weit, dass der graue Alltag seinen Mantel über die Partnerschaft breitet und Tribut fordert!

Ein paar Jahre später kommen die Liebenden nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause. Eigentlich sollten sie einander viel zu erzählen haben. Stattdessen tauscht man notdürftig ein paar Worte aus. Und der Ausdruck „Konversation“ ist hierfür sicherlich zu hoch gegriffen …

Während sie bisweilen noch genau berichtet, was ihr alles widerfahren ist, setzt er sich einem Zombie gleich an seinen Computer oder vor den Fernseher. Er gibt ein paar unverbindliche Kommentare von sich. Und man bemerkt: Eigentlich hält sich seine Lust, ihr zuzuhören, in Grenzen. Man könnte fast meinen, er habe gar kein Interesse mehr an ihr und ihrem Leben …

Und damit nicht genug: Die zunehmende Sprachlosigkeit wird für gewöhnlich von einer wachsenden körperlichen Entfernung begleitet. Er geht ihr immer öfter aus dem Weg. Und er hat keine rechte Lust mehr, sie zu berühren oder gar Sex mit ihr zu haben …

Es gibt Hoffnung!

Ist man in der Beziehung an diesem Punkt angekommen, dann sollte man Alarm schlagen! Der voranschreitende Mangel an psychischer und physischer Nähe ist ein klares Zeichen dafür, dass in der Partnerschaft etwas schiefläuft! Das bedeutet keineswegs, dass man sich gleich trennen muss! Das beschriebene Verhalten, das vor allem von Männern ausgeht, deutet keineswegs darauf hin, dass die Liebe erloschen ist!

Der wahre Grund liegt darin, dass jede Beziehung so etwas wie einen natürlichen Verlauf hat. Es gibt eine Dramaturgie mit mehreren Akten. Der erste Akt steht im Zeichen der Verliebtheit, in der ein Mann seine Angebetete erobern will. Dafür legt er sich ordentlich ins Zeug. Er findet alles an seinem Herzblatt spannend, ist begeistert von jeder Kleinigkeit und stellt seine eigenen Bedürfnisse bereitwillig zurück.

Der zweite Akt steht im Zeichen der Verhandlung. Der Mann hat sein Ziel erreicht und seine Mission erfüllt. Sein Auftrag ist erledigt, seine Pflicht erfüllt. Die Notwendigkeit, sich noch weiter um seine Holde zu bemühen, kann er nicht mehr erkennen.

In diesem zweiten Akt erkennen beide Partner, dass auch ihr Gegenüber nicht fehlerlos ist. Sie kritisieren nun die Schwächen des anderen und widmen sich gleichzeitig vermehrt ihren eigenen Interessen. Doch auch das bedeutet noch nicht, dass da keine Liebe mehr vorhanden wäre: Die Partnerschaft wird einfach anders gehandhabt!

Der dritte Akt steht im Zeichen des Stillstands. Normalerweise haben sich beide Partner miteinander und mit ihrer Form der Beziehung arrangiert. Sie sind Kompromisse eingegangen, haben sich aber auch nicht mehr viel zu sagen. Das ist die Phase, die zeitlich leider den größten Teil einer Partnerschaft einnimmt. Und kaum ein Paar kann dieser Entwicklung entkommen …

Aufgebrochen wird diese Dramaturgie nur, wenn Gefahr droht: Gefahr in Gestalt eines Nebenbuhlers! Dann werden die Uhren wieder zurückgedreht und wir befinden uns urplötzlich wieder im ersten Akt! Angesichts des Konkurrenten besteht für den Mann nun wieder die Notwendigkeit, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Schließlich will er sich ja gegen den anderen durchsetzen!

Selbstsicheres Auftreten

Wenn sich ein Mann in eine selbstbewusste Frau verliebt, dann tut er das, weil er genau diese Eigenschaft attraktiv findet! Kommt der Frau diese Besonderheit abhanden, indem sie ihre Position der Stärke einbüßt, dann verliert sie einen ihrer wichtigsten Trümpfe!

Meint sie vielleicht auch noch, sich die Liebe des Mannes eher sichern zu können, wenn sie sich unterordnet, dann ist das taktisch völlig falsch! Sie gibt nicht nur die Oberhand auf emotionaler Ebene auf. Sie hört auf, jene starke Frau zu sein, in die sich der Mann verliebt hat!

Viele Männer sehen sich als Eroberer. Je unabhängiger eine Frau ist, desto schwerer ist sie zu erobern. Und genau das weckt den Jagdtrieb im Manne. Und selbst, wenn die beiden längst ein Paar sind, braucht der Mann diese Herausforderung! Ein Mann darf sich einer Frau nie zu sicher sein. Er muss vielmehr immer das Gefühl haben, tagein, tagaus neu um sie kämpfen zu müssen!

So ist es wichtig, dass eine selbstbewusste Frau auch in der Partnerschaft selbstsicher bleibt. Sie sollte immer in der Lage sein, den Mann um den Finger zu wickeln. Verliert sie dieses Image, dann muss sie es so schnell wie möglich zurückgewinnen!

In diesem Sinn kann etwas Eifersucht nicht schaden. Selbstverständlich sollte es die Frau nicht übertreiben und ständig andere Männern treffen. Dieser Schuss kann nach hinten losgehen. Es kann zu Eifersuchtsszenen führen, die niemandem dienen. Oder es kann zu einer Trotzreaktion des Mannes führen, im Zuge derer er sich völlig abschottet …

Meistens reicht eine beiläufige Bemerkung, welch nettes Kompliment die Dame bekommen hat. Und wenn sie so nebenbei erwähnt, wer sie zum Essen einladen wollte, kann auch das wahre Wunder wirken. Im Handumdrehen wird der desinteressierte Partner zum Krieger und ist bereit, für seine Holde ins Feld zu ziehen …

Lob schweißt zusammen!

Es muss aber nicht immer an der Unterwürfigkeit der Frau liegen, wenn das Interesse des Mannes abnimmt. Manchmal ist es genau das Gegenteil! Wenn die Frau zu dominant ist und ihre Ansprüche zu hoch sind, kann das ebenfalls Gift für die Beziehung sein. Die Männer bekommen dann das Gefühl, den Anforderungen nicht gerecht zu werden. Bald fühlen sie sich unverstanden und ziehen sich frustriert zurück.

Es ist kein Geheimnis, dass viele Frauen vom Märchenprinzen träumen, der sie auf seinem Schimmel auf sein Schloss bringt. Dort erwartet sie dann ein Leben voller Luxus und Leidenschaft. Selbst, wenn es kaum eine Frau zugeben würde, wissen Männer das – oder glauben es wenigstens …

Gerade deshalb fühlen sich die Herren der Schöpfung dafür verantwortlich, dieser Erwartungshaltung möglichst nahezukommen. Und gerade deshalb brauchen sie das Lob der Frauen wie die Luft zum Atmen! Sie gieren nach Anerkennung, weil sie die Bestätigung haben wollen, einen wertvollen Beitrag zum Glück der holden Weiblichkeit zu leisten …

Schlaue Frauen wissen nur zu gut, dass Lob das einfachste Mittel ist, um die Gunst eines Mannes zu gewinnen. Solange sie einem Mann das Gefühl geben, ihn zu bewundern, können sie alles von ihm haben. Und sie können ihn eng an sich binden! Wir groß seine Leistung da wirklich ist oder wie wertvoll sein Beitrag tatsächlich ist, spielt keine Rolle …

Wichtig ist nur, dass der Mann den Eindruck hat, etwas Bedeutendes für seine Frau oder für seine Familie zu leisten. Das vermeintlich starke Geschlecht braucht das Gefühl, unentbehrlich zu sein! Daraus schließen Männer, dass sie ihren Partnerinnen etwas bedeuten!

Die Herren der Schöpfung müssen genau diese Bestätigung und möglicherweise sogar eine Belohnung regelmäßig bekommen. Wenn das gewährleistet ist, dann werden sie sich verstanden, akzeptiert und geliebt fühlen – und sich sicherlich nicht zurückziehen …

So werden Träume wahr …

So werden Träume wahr …

Wer möchte, dass sich sein Leben zum Besseren wendet, muss sich früher oder später der Realität stellen: Nur, wer bereit ist, die richtigen Strategien zu entwickeln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, kann seine Ziele erreichen!

Träume sind schon etwas Wunderbares: Sie gestatten es uns, in eine bessere Welt einzutauchen, in der es keine Verpflichtungen und keine Unannehmlichkeiten, keine Probleme und keine Schwierigkeiten, keine Streitigkeiten und keine Feindseligkeiten gibt. So sorgen Träume für eine harmonische Stimmung und bereiten uns ein wohliges Gefühl der Behaglichkeit.
So schön es auch sein mag, in den Tag hineinzuträumen, so sehr muss allerdings auch eines klar sein: Träume sind Schäume und können niemals die Wirklichkeit ersetzen! Wer die Weichen für eine glücklichere Zukunft stellen will, darf sich daher nicht in eine Fantasiewelt flüchten, sondern muss sich den Widrigkeiten der Realität stellen und im Hier und Jetzt dafür sorgen, dass sich etwas ändert! Nur, wer seine Träume zu Zielen werden lässt und sich bemüht, diese Ziele auch früher oder später zu erreichen, wird ein glücklicher Mensch werden!

Es ist kein Zufall, dass erfolgreiche Menschen so beliebt sind: Angesichts dessen, was sie erreicht haben, gehen sie optimistisch durchs Leben und verfügen über ausreichend Selbstbewusstsein. Im Gegensatz dazu irren Träumer zumeist hilflos durch ihr Dasein und haben einfach zu wenig Selbstvertrauen, um sich den mannigfaltigen Herausforderungen des Alltags zu stellen.

Wo stehen Sie?

Es ist keineswegs nur das Streben nach Geld und Wohlstand oder Macht und Einfluss, das die Menschen bewegt, sich Ziele zu setzen und zu verfolgen: Leute, die keine ehrgeizigen Pläne verfolgen, brauchen meist ebenfalls keine ernsthaften Existenzängste zu haben! Vielmehr droht ohne eine solche Perspektive eine menschliche Verarmung, denn das Gefühl, etwas geleistet zu haben, eine Situation aus eigener Kraft bewältigt zu haben, bedeutet einen fast unverzichtbaren Schub für die Persönlichkeit: Nicht nur andere Menschen haben dann mehr Achtung von einem – auch man selbst respektiert sich mehr!

Stellen Sie sich also zuerst diese Frage, was Sie eigentlich an Ihrer derzeitigen Situation stört und was Sie als unbefriedigend empfinden! Allein mit dieser Fragestellung setzen Sie bereits einen Prozess in Gang, im Zuge dessen Sie sich und Ihre Lebensumstände analysieren, hinterfragen und damit auch besser kennenlernen. Und nur auf diese Weise wird Ihnen klar, was genau an Ihrer gegenwärtigen Lage verbessert werden muss!

Den meisten Menschen werden bei dieser Gelegenheit ziemlich ähnliche Punkte einfallen: Sie sind übergewichtig, sie rauchen oder trinken zu viel, sie haben zu wenig Geld, sie haben einen unangenehmen Job, Sie haben eine unbefriedigende Wohnsituation, Sie sind unzufrieden mit der Partnerschaft. Möglicherweise kommt noch der eine oder andere Stein des Anstoßes dazu, denn die Umstände, welche als störend empfunden werden, sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst!

Wo wollen Sie hin?

Haben Sie erst einmal erkannt, welche Faktoren einen Schatten auf Ihr Leben werfen, dann haben Sie die erste Hürde schon genommen und können sich langsam daran machen, nach einer Lösung für Ihr Problem zu suchen. Stellen Sie sich also als Nächstes die Frage, in welche Richtung sich Ihr Dasein entwickeln soll, damit Sie sich in Zukunft besser fühlen und glücklicher sind! Wenn Sie für sich klären, wo Sie sich in Zukunft sehen, dann erkennen Sie auch, in welche Richtung Sie die Weichen zu stellen haben!

Die meisten Ziele sind eigentlich relativ einfach zu definieren: Die Betroffenen wollen abnehmen, weniger rauchen oder trinken, sparsamer leben, einen neuen Job suchen, eine andere Wohnung finden, die Beziehung retten oder eine neue Partnerschaft eingehen. So einfach diese Wünsche zu äußern sind, so sehr verlangt ihre Erfüllung allerdings Größe und Charakterstärke.

Wenn Ihr Vorhaben nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sein soll, müssen Sie sich bei dieser Gelegenheit auch gleich die Frage stellen, was machbar ist und was nicht! Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass Ihre Ziele ehrgeizig sind, aber sie müssen schon realistisch sein! Wer meint, in einer Woche zehn Kilogramm abnehmen zu können, wird enttäuscht werden: Verlangen Sie also nicht zu viel von sich und setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck – mit einem gesunden Mix aus Ambition und Realismus kommen Sie am weitesten!

Wie kommen Sie dorthin?

Verschaffen Sie sich als Nächstes einen Überblick, wie Sie die von Ihnen definierten Ziele am besten erreichen, denn für fast alle Vorhaben gilt, dass es einfachere und schwierigere Wege gibt. Wenn Sie eine Vorstellung von Ihrer Vorgangsweise bekommen haben, dann ist es an der Zeit, einen Plan zu schmieden, in dem Sie festlegen, was in welchem Zeitraum zu tun ist!

Beachten Sie allerdings auch dabei, dass Sie vernünftig bleiben sollten und nicht gleich die Welt aus den Angeln heben können! Wenn Sie abnehmen wollen, dann hat es keinen Sinn, gar nichts mehr zu essen, da Sie das nicht durchhalten. Es wird aber auch wenig bringen, wenn Sie Ihre tägliche Kalorienzahl gerade einmal um fünf Prozent reduzieren: Wie so oft ist auch hier der Mittelweg zumeist der beste …

Unverzichtbar für das Gelingen Ihrer Vorhaben ist allerdings die entsprechende Motivation und Willensstärke. Und diese werden Sie nur aufbringen, wenn Sie sich selbst so viel wert sind und Ihr Leben Ihnen so viel bedeutet, dass Sie auch alle notwendigen Mühen und Anstrengungen auf sich nehmen, um eine Verbesserung Ihrer Situation tatsächlich herbeizuführen! Sehr gut bewährt sich in diesem Zusammenhang immer wieder der Trick, dass man sich seine Zukunftsvision vor allem in schwachen Augenblicken immer wieder vor Augen führt. Das verleiht die nötige Kraft, um sogar einen langen und beschwerlichen Weg zu gehen!

Worauf müssen Sie achten?

Sehr wichtig für das Gelingen Ihrer Vorhaben ist die Konzentration auf das Wesentliche! Lassen Sie sich weder durch widrige Umstände noch durch Besserwisser in Ihrem Umfeld von Ihren Zielen abbringen, sondern gehen Sie mutig und konsequent Ihren Weg! Lassen Sie sich auch nicht von kleinen Fehlschlägen entmutigen: Wenn Sie während einer Diät einmal sündigen sollten, weil Sie der Versuchung nicht widerstehen konnten, dann haken Sie den kleinen Verstoß ab und schlagen Sie wieder den ursprünglichen Kurs ein! Es besteht kein Grund, deshalb das ganz Projekt abzubrechen …

Überlegen Sie zu guter Letzt auch noch, wer Ihnen bei Ihren Ambitionen zur Seite stehen könnte: Es ist überhaupt nichts dabei, wenn Sie die Hilfe des Partners oder der Partnerin und von Freunden oder Freundinnen annehmen! Ein Beispiel: Wenn Sie abnehmen wollen, könnten Sie mit Ihrem Liebling einen Ernährungsplan mit Gerichten erarbeiten, die kalorienarm sind und dennoch beiden schmecken. Vielleicht bringen Sie sogar Ihren Schatz oder einen Freund dazu, gemeinsam mit Ihnen etwas Sport zu betreiben, um Ihre Motivation zu steigern!

Der Weg, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben, kann durchaus beschwerlich sein, aber die Entbehrungen werden im Laufe der Zeit erträglicher und die Versagensängste geringer – und irgendwann erkennen Sie: Sich Ziele zu setzen, heißt auch, sich selbst zu stärken! Und haben Sie Ihr Ziel erst einmal erreicht, dann werden Sie sehen, dass die Realität schöner sein kann, als Sie es sich in Ihren Träumen ausgemalt haben! Wie heißt es doch in der Rocky Horror Picture Show: Don’t dream it, be it – träum nicht davon, sei es!

Gute Fette helfen beim Abnehmen!

Gute Fette helfen beim Abnehmen!

Fett ist nicht gleich Fett: Wer ungesättigte Fettsäuren bewusst einsetzt, kann damit so manche Diät unterstützen und dafür sorgen, dass die Kilos nur so purzeln!

Lange Zeit galt Fett als absolut verpönt, wenn es ums Abnehmen ging. Es hieß, Fett auf dem Teller würde direkt zu Fett auf den Hüften und nur eine fettarme Kost könnte zu einer nennenswerten Gewichtsreduktion führen. Auch, wenn sich dieses Gerücht hartnäckig hält und viele Menschen Fette bis heute für unvereinbar mit einer sinnvollen Diät halten, weiß es die Ernährungswissenschaft inzwischen besser und behauptet sogar, dass das Gegenteil der Fall ist!

Man weiß mittlerweile, dass der Körper Fette unbedingt braucht, um gesund zu bleiben, da sie wichtig für den Stoffwechsel sind und zahlreiche lebensnotwendige Funktionen im Organismus erfüllen. Unter anderem sind sie für die Absorption der Vitamine A, D, E und K unverzichtbar, sodass eine massive Reduktion oder gar ein völliger Verzicht über einen längeren Zeitraum hinweg eindeutig schädlich ist!

Die Arten von Fetten

Im Grunde genommen kommt es weniger darauf an, wie viel Fett man isst, sondern welche Art von Fett! Hierzu muss man wissen, dass zwischen „schlechten“ und „guten“ Fetten unterschieden wird: Als schlecht gelten gesättigte Fettsäuren, als gut einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Eigentlich enthalten alle fetten Lebensmittel sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fettsäuren und es unterscheidet sich nur die mengenmäßige Verteilung: Während tierische Produkte in der Regel vorwiegend gesättigte Fettsäuren enthalten, überwiegen bei den pflanzlichen Nahrungsmitteln zumeist die ungesättigten Fettsäuren. Ausnahmen bilden Fisch und Huhn, die zwar tierische Produkte sind, aber dennoch reich an einfach ungesättigten Fettsäuren.

Die schlechten Fette

Die „schlechten“ gesättigten Fettsäuren verdanken ihren zweifelhaften Ruf vor allem der Tatsache, dass sie zu einem Anstieg des gefährdenden LDL-Cholesterins führen und damit das Risiko einer Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und in weiterer Folge eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles erhöhen.

Zu erwähnen wären an dieser Stelle auch die sogenannten Transfettsäuren, die als Nebenprodukte bei der industriellen Fetthärtung entstehen und gesundheitlich besonders ungünstige Auswirkungen auf den Organismus haben. Sie verstecken sich in Fast Food sowie in vielen industriell gefertigten Snacks, Backwaren und Fertigprodukten – und sollten so weit wie möglich vermieden werden.

Die guten Fette

Im Gegensatz dazu unterstützen einfach ungesättigte Fettsäuren, die etwa in Olivenöl, Maiskeimöl, Kürbiskernöl sowie in Avocados und Nüssen vorkommen, aber auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Rapsöl, Leinöl und Fischöl zu finden sind, den Aufbau der Zelle und die Produktion körpereigener Botenstoffe. Sie machen aber auch das Blut dünnflüssiger, senken den gefährlichen LDL-Cholesterin-Wert, beugen damit Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor – und erhöhen nicht zuletzt den Energieverbrauch!

Zu den mehrfach ungesättigten Fetten, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die daher über die Nahrung zugeführt werden müssen, gehören auch die besonders wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die als wahre Wunderwaffe gegen Herzinfarkt und Schlaganfall gehandelt werden, aber auch die nicht ganz so positiv wirkenden Omega-6-Fettsäuren und Omega-9-Fettsäuren.

Die ideale Auswahl

Um den natürlichen Fettbedarf des Körpers zu decken, gilt für eine normale Ernährung folgende Faustregel: 50 Prozent der aufgenommenen Fette sollten aus ungesättigten Fettsäuren bestehen, 25 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und die restlichen 25 Prozent dürfen gesättigte Fettsäuren ausmachen.

Im Falle einer Diät ist es hingegen sinnvoll, den Verzehr von gesättigten Fettsäuren weiter zu reduzieren und stattdessen verstärkt zu Fetten zu greifen, die vor allem ungesättigte Fettsäuren enthalten, denn diese guten Fette behindern das Abnehmen nicht, sondern helfen sogar dabei! Besonders empfehlenswert sind die folgenden zehn Lebensmittel.

Avocado

Die Avocado gilt als eine der gesündesten Früchte und findet eine große Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten in der Küche. Ihr hoher Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren sorgt dafür, dass man trotz des hohen Fettgehalts nicht zunimmt. Außerdem stärkt die grüne Frucht das Immunsystem, verlangsamt den Alterungsprozess und verringert sogar das Risiko von Geburtsfehlern!

Chiasamen

Trotz ihres hohen Kaloriengehalts legen diese Samen nicht zu und sind obendrein ausgesprochen gesund, da sie die Verdauung fördern und schädliche Giftstoffe binden können. Neben einem besonders hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren enthalten sie auch zahlreiche lebenswichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium, diverse Vitamine sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

Eier

Lange Zeit als Cholesterinbomben verschrien, sind Eier tatsächlich eine hervorragende Quelle für Eiweiß, gute und gesunde Fette sowie zahlreiche weitere wichtige Nährstoffe. Wenn man bedenkt, dass ein Ei ganz schön sättigen kann, obwohl es nicht einmal 80 Kalorien hat, dann ist es ein ideales Mittel zur Vorbeugung gegen Heißhungerattacken. Das macht Eier auch zu einem der wertvollsten und effektivsten Lebensmittel, wenn es ums Abnehmen geht!

Kokosöl

Kokosöl stellt einen Grenzfall dar, da es zwar einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren hat, die aber besonders hitzestabil sind, daher nicht so rasch zu Transfetten oxidieren und somit zum Braten ideal sind. Das Öl gilt als wahre Superfood, weil es ein ausgezeichnetes Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren hat, leicht verdaulich ist, den Blutfettspiegel reguliert und das Risiko von Übergewicht reduziert.

Seine mittelkettigen Fette (MTCs) legen außerdem nicht zu.

Lachs

Dank seines enorm hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren gilt der Lachs als eine der besten Quellen für gutes Fett. Darüber hinaus enthält der Lachs eine große Menge an hochwertigem Eiweiß, das sehr nützlich beim Abnehmen ist und diesem Fisch den Ruf eines echten Fettkillers eingetragen hat. Und damit nicht genug: Dieses Kraftpaket sorgt auch noch für ein gesundes Herz und eine tadellos funktionierende Schilddrüse!

Leinsamen

Diese eher unscheinbaren Samen gelten als echte Wunderwaffen im Kampf gegen die Pfunde, enthalten sie doch eine Vielzahl von gesunden Schlankmachern, allen voran die wichtigen Omega-3-Fettsäuren und weitere ungesättigte Fettsäuren, aber auch Ballaststoffe, den Pflanzenstoff Lignane, der als Antioxidans wirkt, sowie weitere Antioxidantien. Außerdem kann Leinsamen in der Küche vielfältig eingesetzt werden!

Olivenöl

Der Klassiker aus der mediterranen Küche ist nicht nur gut für das Herz-Kreislauf-System, sondern kann auch beim Abnehmen sehr nützlich sein. Olivenöl weist einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren auf, enthält aber auch das wertvolle Vitamin A. Wenn Sie mit Olivenöl statt mit Butter kochen, können Sie nicht nur schmackhafte Gerichte kreieren, sondern auch noch den Heißhunger bekämpfen!

Schokolade

Während Milchschokolade zum Abnehmen nicht ideal ist, gilt dunkle Schokolade als durchaus empfehlenswert: Auch, wenn sie vielleicht nicht jedermanns Sache ist, so stillt sie doch wunderbar den Heißhunger auf Süßes, ohne gleich den Erfolg einer Diät zu gefährden! Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass sie viele ungesättigte Fettsäuren enthält, aber auch die Vitamine A, B und E sowie Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium.

Sojaöl

Das aus der Sojabohne gewonnene Öl kann ebenfalls bedenkenlos bei einer Diät zur Anwendung kommen. Das vor allem als Salatöl, aber auch zum Braten und Backen einsetzbare Öl weist einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren auf, darunter vor allem Omega-3-Fettsäuren. Daher wird ihm auch eine positive Wirkung gegen Arterienverkalkung und in weiterer Folge gegen Schlaganfall, Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben.

Walnüsse

Die Walnuss gilt als wahres Wundermittel beim Abnehmen, da sie ein wunderbarer Snack zwischendurch ist, der Hunger und Heißhunger vertreibt und dennoch nicht dick macht! Das liegt an ihrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, die zudem Herzerkrankungen vorbeugen. Daneben enthalten Walnüsse Magnesium und Zink sowie die Vitamine B und E, die Psyche und Immunsystem stärken. Bis zu einem gewissen Grad gelten die positiven Eigenschaften auch für alle anderen Nüsse!

Liebe in sozialen Medien

Liebe in sozialen Medien

Facebook, Twitter & Co. haben ungeahnte Möglichkeiten für zwischenmenschliche Kontakte eröffnet. Doch nicht alles, was da über den Äther geht, kommt auch gut an: Lesen Sie hier die wichtigsten Verhaltensregeln für Verliebte!

Mit Abermilliarden von Seiten ist das Internet nicht nur die größte Informationsansammlung aller Zeiten, sondern hat auch zu Umwälzungen in vielen Lebensbereichen geführt – darunter zu einem grundlegenden Wandel im Kommunikationsverhalten der meisten Menschen. Social Media ermöglichen es uns heute, von jedem beliebigen Standort aus weltweit miteinander in Kontakt zu treten und unterschiedlichste Inhalte nach Belieben zu teilen.

Bei den meisten sozialen Medien legt man ein Profil mit Namen, Foto, persönlichen Daten und individuellen Vorlieben an und verlinkt sich mit jenen Nutzern, mit denen man Interessen teilt und Inhalte austauschen möchte. Und da das, was für „Freunde“ recht ist, für Verliebte nur billig sein kann, ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass Social Media eine immer größere Rolle im Beziehungsleben vor allem jüngerer Menschen spielen.

Das fängt schon damit an, dass man sich mithilfe von Facebook ein ziemlich konkretes Bild von einer Person machen kann: Ein Blick genügt – und man erfährt, welche Hobbys derjenige hat, welche Bücher er liest, welche Musik er hört und welche Filme er liebt. Ein weiterer Blick auf Twitter und Instagram – und schon weiß man, mit wem er sich umgibt und womit er seine Zeit verbringt.

Schlag nach bei Facebook!

Social Media machen uns zu gläsernen Menschen und gestatten fast jedem Interessenten Zugriff auf Informationen, für die Geheimdienste früher einmal in mühseliger Kleinarbeit Dossiers anlegen mussten! Das kann vor allem im Planungsstadium einer Partnerschaft durchaus von Vorteil sein, kann man doch im Handumdrehen feststellen, ob das Subjekt der Begierde schon vergeben ist oder nicht!

Erweist sich der Schwarm tatsächlich als Single, so lässt sich in weiterer Folge relativ rasch in Erfahrung bringen, womit er sich gern beschäftigt und welche Lokale er am liebsten besucht. Will man also „ganz zufällig“ auf ihn treffen, so weiß man alsbald, wo die Wahrscheinlichkeit dafür am größten ist!

Kommt es dann tatsächlich zu einem realen Zusammentreffen, so braucht man auch nicht unvorbereitet in diese Begegnung zu gehen. Schließlich hat man ja schon herausgefunden, was der Prinz oder die Prinzessin mag und was nicht, wofür er oder sie sich interessiert und wofür nicht – und womit man bei ihm oder ihr punkten kann und womit nicht …

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Was ein fast unbezahlbarer Vorteil für den „Jäger“ ist, kann sich aber als erheblicher Nachteil für den „Gejagten“ herausstellen – womit wir schon bei den ersten Schattenseiten der neuen Kommunikationsgesellschaft wären: Mit wenigen Mausklicks oder Fingerstrichen lassen sich Dinge über uns herausfinden, die andere vielleicht nicht unbedingt erfahren sollten! Umso wichtiger ist es, ein paar Verhaltensregeln zu befolgen, damit die Nutzung der Social Media die Partnerschaft fördert und erleichtert, statt sie zu erschweren und zu torpedieren!

Das beginnt schon mit jenen Regeln, die jeder User berücksichtigen sollte: Denken Sie immer daran, dass das Internet niemals privat ist! Wenn Sie meinen, die Kontrolle über Ihre Inhalte zu haben, so ist das ein fataler Irrtum: Alles, was online gestellt wird, kann früher oder später auch weitergegeben werden – und damit in falsche Hände geraten! Egal, ob es eine gedankenlose Äußerung oder ein unvorteilhaftes Foto ist: Alles kann sich im Netz verbreiten und ist dann kaum mehr zu entfernen, denn das Internet vergisst nichts! Fragen Sie sich also bei allen Inhalten, ob auch Ihre Vorgesetzten oder Ihre Kinder sie einmal sehen dürfen!

Auch, wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten können, sollten Sie darauf achten, nicht jeden x-beliebigen Interessenten in Ihren Freundeskreis aufzunehmen, sondern die Auswahl sorgfältig zu treffen! Zögern Sie notfalls auch nicht, Kontakte zu löschen, wenn sie Ihnen peinlich sind! Und überprüfen Sie regelmäßig die Einstellungen der „Privatsphäre“ in Ihrem Netzwerk, damit die Sichtbarkeit gewisser Inhalte auch wirklich auf jene Personen beschränkt bleibt, für die sie gedacht sind!

Bleiben Sie auf dem Teppich!

Entscheidend für den künftigen Erfolg oder Misserfolg in der Liebe ist auch die Frage, wie genau Sie es auf Ihrem Profil mit der Wahrheit nehmen! Natürlich wird jeder danach trachten, sich ins beste Licht zu rücken: Wer aber versucht, eine andere Identität anzunehmen, indem er falsche Tatsachen vorspiegelt, dessen Freude wird nur von kurzer Dauer sein, da er vermutlich bei den ersten Dates aufgeklatscht wird! Bleiben Sie also ehrlich und authentisch!

Sind Sie dann endlich am Ziel Ihrer Wünsche angelangt und haben Sie das Herz Ihres oder Ihrer Liebsten erobert, dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie den Beziehungsstatus in Ihrem Profil wirklich schon nach dem ersten Date ändern wollen! Überstürzen Sie besser nichts – selbst, wenn Sie bis über beide Ohren verliebt sind: Wenn sich die Liebe nur als Strohfeuer und die Partnerschaft als kurzes Vergnügen herausstellt, könnte das eher peinlich für Sie werden, da man Sie wohl oder übel darauf ansprechen wird! Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Einstellung in seinem Profil so vornehmen, dass der Beziehungsstatus nicht für jeden einsehbar ist …

Ähnliches gilt für Fotos mit leidenschaftlich knutschenden Turteltäubchen oder für öffentliche Liebesbekundungen und ausufernde Treueschwüre: Denken Sie immer daran, dass all das auch dann noch dasteht, wenn der oder die Liebste längst Schnee von gestern ist! Daher empfiehlt es sich, sich mit intimen Inhalten zurückzuhalten oder diese wenigstens nicht für alle sichtbar zu posten! Eine Studie aus dem Jahr 2016 zeigt übrigens, dass Beziehungen weniger lange halten, wenn die Partner einander schon am Anfang stolz auf Facebook präsentieren …

Verhalten Sie sich auch danach fair!

Schlecht für eine Partnerschaft ist es natürlich, wenn man einander auch noch in der Beziehung nachspioniert! Das Facebook-Profil seines Lieblings regelmäßig zu checken oder zu überprüfen, wann er zuletzt bei WhatsApp online war, fördert keineswegs ein Gefühl der Nähe und Verbundenheit, sondern nur ein Klima des Misstrauens und der Eifersucht!

Leider ist es nicht jedem Paar vergönnt, wie im Märchen glücklich und zufrieden bis an sein Ende zu leben! Sollte es stattdessen zu einer Trennung kommen, so ist diese ohnehin traurig genug – da muss der Kummer nicht auch noch durch ein fragwürdiges Verhalten in sozialen Netzwerken vergrößert werden! Wenn Sie Ihren neuen Beziehungsstatus also bekannt geben, dann sollte das möglichst fair über die Bühne gehen! Stolz zu verkünden, dass man seinen Freund oder seine Freundin abserviert hat, und sich vielleicht auch noch über ihn oder sie lustig zu machen, lässt einen nicht cool erscheinen, sondern einfach nur unsympathisch!

Ebenso wenig sinnvoll ist es, dem oder der Ex auch weiterhin auf sozialen Netzwerken nachzuspionieren, denn damit tut man sich selbst wirklich keinen Gefallen! Je intensiver Sie sich nach dem Beziehungs-Aus mit dem oder der Verflossenen beschäftigen, desto schwerer können Sie mit der Partnerschaft abschließen – und desto schwerer können Sie Ihren Liebeskummer überwinden …