Eine Hand wäscht die andere …

Eine Hand wäscht die andere …

Für eine harmonische Beziehung ist ein ausgewogenes Verhältnis aus Geben und Nehmen unerlässlich!

„Geben ist seliger denn Nehmen“, heißt es doch so schön in der Bibel. In dieser Weisheit mag auch tatsächlich viel Wahres stecken, aber für eine Partnerschaft ist sie leider nur bedingt tauglich, denn es kann ja nicht das erstrebenswerte Ziel einer Beziehung sein, dass ein Partner immer nur gibt, während der andere immer nur nimmt …

Davon weiß Marion ein Lied zu singen: „Am Anfang unserer Beziehung waren mein Freund und ich bis über beide Ohren verliebt und stimmten all unsere Pläne, all unsere Vorhaben und all unsere Aktivitäten aufeinander ab. Das fiel zunächst auch nicht schwer, denn jeder von uns hatte das Bedürfnis, dem anderen entgegenzukommen und Kompromisse zu schließen, mit denen beide gut leben konnten.“

Leider blieb das auf Dauer nicht so, sondern veränderte sich im Laufe der Zeit, wie Marion weitererzählt: „Ich weiß nicht, wann diese Entwicklung einsetzte, denn ich kann keine konkrete Situation benennen, aber mehr und mehr bürgerte sich in unserer Partnerschaft ein, dass eher das gemacht wurde, was Robert wollte. Immer öfter weigerte er sich, sich an der Hausarbeit zu beteiligen oder das zu tun, was mir Freude bereitete. Immer öfter gab er die Richtung vor – egal, ob es sich um den Haushalt oder neue Anschaffungen handelte, um die Wahl der Urlaubsdestination oder die Abendgestaltung: Es geschah immer, was er wollte!“

Die Abwärtsspirale

Warum sich Marion das gefallen ließ und sich nicht dagegen wehrte, ist leicht zu erklären: „Wenn Robert nicht seinen Willen durchsetzen konnte, spielte er die beleidigte Leberwurst – und damit die Stimmung nicht in den Keller sank, tat ich eben, was er wollte. Lange Zeit fiel mir gar nicht auf, dass das Ganze schon längst eine Eigendynamik entwickelt hatte und zur Gewohnheit geworden war …“

So kam es, wie es kommen musste: Eines Tages wurde Marion bewusst, dass ihr Partner schon längst das Sagen in der Beziehung hatte und sie eigentlich nur die zweite Geige spielte! „Das Ganze eskalierte zu einer Zeit, als ich meinen Job verloren hatte und entsprechend deprimiert war. Ich suchte bei Robert eine Schulter zum Anlehnen und erwartete, dass er sich nun mehr um mich und meine Bedürfnisse kümmern würde. Ich wünschte mir, dass er mich trösten und mir helfen würde, einen neuen Job zu finden.“

Diese Hoffnung erfüllte sich leider nicht, wie Marion weitererzählt: „Robert beklagte sich nur, dass mit mir nichts mehr anzufangen wäre und unsere Beziehung nicht annähernd so erfüllend für ihn wäre wie früher. Erst da erkannte ich, dass wir in einer Sackgasse angekommen waren, aus der nur schwer ein Ausweg zu finden sein würde.“

Quid pro quo

Für einen Außenstehenden ist es nicht schwer zu erkennen, was in der Beziehung von Marion und Robert schiefgelaufen ist! Die junge Frau war einfach zu nachgiebig und allzu sehr um Harmonie bemüht, um zu erkennen, dass sie mit ihrem Verhalten die Führungsrolle an ihren Freund abgetreten hatte und längst schon die Nummer zwei in ihrer Partnerschaft war!

Jeder, der eine Beziehung eingeht, muss sich von vornherein der Tatsache bewusst sein, dass beide Partner dieselben Rechte und Pflichten haben und keiner dem anderen überlegen ist – geschweige denn, ihn dominieren darf! Soll eine Beziehung harmonisch verlaufen, dann sind Menschlichkeit und Kompromissbereitschaft unerlässlich. Ebenso unverzichtbar ist aber die Einsicht, dass Hilfsbereitschaft und Aufopferungswille niemals zu einer Einbahnstraße werden dürfen: Wer immer nur gibt, ohne etwas dafür zu bekommen, muss einfach mit der Zeit verarmen – finanziell ebenso wie emotionell!

Besser als die Empfehlung „Geben ist seliger denn Nehmen“ würde sich für eine Beziehung demnach der im Rechtswesen verbreitete Grundsatz „Quid pro quo“ eignen. Das heißt wörtlich so viel wie „Dies für das“ und bedeutet, dass jemand, der etwas gibt, eine angemessene Gegenleistung zu erhalten hat.

Auf eine Partnerschaft bezogen würde das heißen, dass beide Seiten für eine ausgeglichene Bilanz aus Geben und Nehmen in der Beziehung sorgen müssen! Kommt es erst einmal zu einer Schieflage, dann muss die Partnerschaft einfach instabil werden: Wenn Geduld, Verständnis und nicht zuletzt Liebe nur in eine Richtung fließen, so kann das auf Dauer nicht gut gehen!

Wehret den Anfängen!

Dabei stellt sich die Frage, warum sich manche Menschen eher defensiv verhalten und ausnutzen lassen, während sich andere offensiv geben und zu Nutznießern werden? Die Gründe dafür liegen zumeist in der Persönlichkeitsstruktur der Betroffenen, denn allem Anschein nach gibt es so etwas wie prädestinierte „Geber“ und „Nehmer“. Erstere sind selbstlos und stets bereit, nachzugeben und für andere da zu sein, Letztere sind unnachgiebiger und in erster Linie auf ihr eigenes Wohl und ihre eigenen Bedürfnisse bedacht.

Dass jemand zum „Geber“ wird, kann an einer übertriebenen Gutmütigkeit ebenso liegen wie an einem ausgeprägten Helfersyndrom oder an einem übersteigerten Harmoniebedürfnis – und damit an der grenzenlosen Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung. Egal, zu welcher Kategorie man gehört: In allen Fällen ist es unerlässlich für die Leidtragenden, ihr Verhalten zu überdenken und sich der Tatsache bewusst zu werden, dass „gut gemeint“ oft das Gegenteil von „gut gemacht“ ist!

Je früher die Betroffenen dies erkennen, desto größer sind die Chancen, das Ruder noch in die richtige Richtung herumreißen zu können. Hat man hingegen die Überfuhr verpasst und so etwas wie ein „Gewohnheitsrecht“ einreißen lassen, so fällt dies schon wesentlich schwerer! Dennoch ist es nie zu spät für eine Kurskorrektur, denn es ist allemal besser, das Schiff durch die tosende Brandung zu steuern, als an den Klippen der Beziehung zu zerschellen!

So geschah es dann auch mit Marion und ihrem Freund: „Als mir bewusst wurde, wie sehr sich unser Rollenbild in der Partnerschaft zu meinen Ungunsten verändert hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als ein ernstes Wort mit Robert zu sprechen. Ich schilderte ihm, wie sehr mich sein Verhalten enttäuscht und verletzt hatte. Ich sagte ihm klipp und klar, dass unsere Beziehung unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht mehr vorstellbar für mich war. Und ich erklärte ihm, was ich mir stattdessen von einer harmonischen Partnerschaft und einem verständnisvollen Freund erwartete!“ Natürlich sorgten Marions Worte bei Robert zunächst für Befremden, aber nach einiger Zeit musste er ihr recht geben und gelobte Besserung …

Warum Männer das Interesse verlieren …

Warum Männer das Interesse verlieren …

Weshalb erlischt das Feuer der Leidenschaft bei den Herren der Schöpfung so schnell? Lesen Sie hier, woran das liegt!

Der Beginn einer Partnerschaft ist immer schön! Am Beziehungshorizont ist kein einziges Gewitterwölkchen zu sehen und stattdessen hängt der Himmel voller Geigen. Dieser emotionale Ausnahmezustand dauert durchaus ein paar Wochen oder Monate an. Irgendwann ist es allerdings so weit, dass der graue Alltag seinen Mantel über die Partnerschaft breitet und Tribut fordert!

Ein paar Jahre später kommen die Liebenden nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause. Eigentlich sollten sie einander viel zu erzählen haben. Stattdessen tauscht man notdürftig ein paar Worte aus. Und der Ausdruck „Konversation“ ist hierfür sicherlich zu hoch gegriffen …

Während sie bisweilen noch genau berichtet, was ihr alles widerfahren ist, setzt er sich einem Zombie gleich an seinen Computer oder vor den Fernseher. Er gibt ein paar unverbindliche Kommentare von sich. Und man bemerkt: Eigentlich hält sich seine Lust, ihr zuzuhören, in Grenzen. Man könnte fast meinen, er habe gar kein Interesse mehr an ihr und ihrem Leben …

Und damit nicht genug: Die zunehmende Sprachlosigkeit wird für gewöhnlich von einer wachsenden körperlichen Entfernung begleitet. Er geht ihr immer öfter aus dem Weg. Und er hat keine rechte Lust mehr, sie zu berühren oder gar Sex mit ihr zu haben …

Es gibt Hoffnung!

Ist man in der Beziehung an diesem Punkt angekommen, dann sollte man Alarm schlagen! Der voranschreitende Mangel an psychischer und physischer Nähe ist ein klares Zeichen dafür, dass in der Partnerschaft etwas schiefläuft! Das bedeutet keineswegs, dass man sich gleich trennen muss! Das beschriebene Verhalten, das vor allem von Männern ausgeht, deutet keineswegs darauf hin, dass die Liebe erloschen ist!

Der wahre Grund liegt darin, dass jede Beziehung so etwas wie einen natürlichen Verlauf hat. Es gibt eine Dramaturgie mit mehreren Akten. Der erste Akt steht im Zeichen der Verliebtheit, in der ein Mann seine Angebetete erobern will. Dafür legt er sich ordentlich ins Zeug. Er findet alles an seinem Herzblatt spannend, ist begeistert von jeder Kleinigkeit und stellt seine eigenen Bedürfnisse bereitwillig zurück.

Der zweite Akt steht im Zeichen der Verhandlung. Der Mann hat sein Ziel erreicht und seine Mission erfüllt. Sein Auftrag ist erledigt, seine Pflicht erfüllt. Die Notwendigkeit, sich noch weiter um seine Holde zu bemühen, kann er nicht mehr erkennen.

In diesem zweiten Akt erkennen beide Partner, dass auch ihr Gegenüber nicht fehlerlos ist. Sie kritisieren nun die Schwächen des anderen und widmen sich gleichzeitig vermehrt ihren eigenen Interessen. Doch auch das bedeutet noch nicht, dass da keine Liebe mehr vorhanden wäre: Die Partnerschaft wird einfach anders gehandhabt!

Der dritte Akt steht im Zeichen des Stillstands. Normalerweise haben sich beide Partner miteinander und mit ihrer Form der Beziehung arrangiert. Sie sind Kompromisse eingegangen, haben sich aber auch nicht mehr viel zu sagen. Das ist die Phase, die zeitlich leider den größten Teil einer Partnerschaft einnimmt. Und kaum ein Paar kann dieser Entwicklung entkommen …

Aufgebrochen wird diese Dramaturgie nur, wenn Gefahr droht: Gefahr in Gestalt eines Nebenbuhlers! Dann werden die Uhren wieder zurückgedreht und wir befinden uns urplötzlich wieder im ersten Akt! Angesichts des Konkurrenten besteht für den Mann nun wieder die Notwendigkeit, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Schließlich will er sich ja gegen den anderen durchsetzen!

Selbstsicheres Auftreten

Wenn sich ein Mann in eine selbstbewusste Frau verliebt, dann tut er das, weil er genau diese Eigenschaft attraktiv findet! Kommt der Frau diese Besonderheit abhanden, indem sie ihre Position der Stärke einbüßt, dann verliert sie einen ihrer wichtigsten Trümpfe!

Meint sie vielleicht auch noch, sich die Liebe des Mannes eher sichern zu können, wenn sie sich unterordnet, dann ist das taktisch völlig falsch! Sie gibt nicht nur die Oberhand auf emotionaler Ebene auf. Sie hört auf, jene starke Frau zu sein, in die sich der Mann verliebt hat!

Viele Männer sehen sich als Eroberer. Je unabhängiger eine Frau ist, desto schwerer ist sie zu erobern. Und genau das weckt den Jagdtrieb im Manne. Und selbst, wenn die beiden längst ein Paar sind, braucht der Mann diese Herausforderung! Ein Mann darf sich einer Frau nie zu sicher sein. Er muss vielmehr immer das Gefühl haben, tagein, tagaus neu um sie kämpfen zu müssen!

So ist es wichtig, dass eine selbstbewusste Frau auch in der Partnerschaft selbstsicher bleibt. Sie sollte immer in der Lage sein, den Mann um den Finger zu wickeln. Verliert sie dieses Image, dann muss sie es so schnell wie möglich zurückgewinnen!

In diesem Sinn kann etwas Eifersucht nicht schaden. Selbstverständlich sollte es die Frau nicht übertreiben und ständig andere Männern treffen. Dieser Schuss kann nach hinten losgehen. Es kann zu Eifersuchtsszenen führen, die niemandem dienen. Oder es kann zu einer Trotzreaktion des Mannes führen, im Zuge derer er sich völlig abschottet …

Meistens reicht eine beiläufige Bemerkung, welch nettes Kompliment die Dame bekommen hat. Und wenn sie so nebenbei erwähnt, wer sie zum Essen einladen wollte, kann auch das wahre Wunder wirken. Im Handumdrehen wird der desinteressierte Partner zum Krieger und ist bereit, für seine Holde ins Feld zu ziehen …

Lob schweißt zusammen!

Es muss aber nicht immer an der Unterwürfigkeit der Frau liegen, wenn das Interesse des Mannes abnimmt. Manchmal ist es genau das Gegenteil! Wenn die Frau zu dominant ist und ihre Ansprüche zu hoch sind, kann das ebenfalls Gift für die Beziehung sein. Die Männer bekommen dann das Gefühl, den Anforderungen nicht gerecht zu werden. Bald fühlen sie sich unverstanden und ziehen sich frustriert zurück.

Es ist kein Geheimnis, dass viele Frauen vom Märchenprinzen träumen, der sie auf seinem Schimmel auf sein Schloss bringt. Dort erwartet sie dann ein Leben voller Luxus und Leidenschaft. Selbst, wenn es kaum eine Frau zugeben würde, wissen Männer das – oder glauben es wenigstens …

Gerade deshalb fühlen sich die Herren der Schöpfung dafür verantwortlich, dieser Erwartungshaltung möglichst nahezukommen. Und gerade deshalb brauchen sie das Lob der Frauen wie die Luft zum Atmen! Sie gieren nach Anerkennung, weil sie die Bestätigung haben wollen, einen wertvollen Beitrag zum Glück der holden Weiblichkeit zu leisten …

Schlaue Frauen wissen nur zu gut, dass Lob das einfachste Mittel ist, um die Gunst eines Mannes zu gewinnen. Solange sie einem Mann das Gefühl geben, ihn zu bewundern, können sie alles von ihm haben. Und sie können ihn eng an sich binden! Wir groß seine Leistung da wirklich ist oder wie wertvoll sein Beitrag tatsächlich ist, spielt keine Rolle …

Wichtig ist nur, dass der Mann den Eindruck hat, etwas Bedeutendes für seine Frau oder für seine Familie zu leisten. Das vermeintlich starke Geschlecht braucht das Gefühl, unentbehrlich zu sein! Daraus schließen Männer, dass sie ihren Partnerinnen etwas bedeuten!

Die Herren der Schöpfung müssen genau diese Bestätigung und möglicherweise sogar eine Belohnung regelmäßig bekommen. Wenn das gewährleistet ist, dann werden sie sich verstanden, akzeptiert und geliebt fühlen – und sich sicherlich nicht zurückziehen …

So werden Träume wahr …

So werden Träume wahr …

Wer möchte, dass sich sein Leben zum Besseren wendet, muss sich früher oder später der Realität stellen: Nur, wer bereit ist, die richtigen Strategien zu entwickeln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, kann seine Ziele erreichen!

Träume sind schon etwas Wunderbares: Sie gestatten es uns, in eine bessere Welt einzutauchen, in der es keine Verpflichtungen und keine Unannehmlichkeiten, keine Probleme und keine Schwierigkeiten, keine Streitigkeiten und keine Feindseligkeiten gibt. So sorgen Träume für eine harmonische Stimmung und bereiten uns ein wohliges Gefühl der Behaglichkeit.
So schön es auch sein mag, in den Tag hineinzuträumen, so sehr muss allerdings auch eines klar sein: Träume sind Schäume und können niemals die Wirklichkeit ersetzen! Wer die Weichen für eine glücklichere Zukunft stellen will, darf sich daher nicht in eine Fantasiewelt flüchten, sondern muss sich den Widrigkeiten der Realität stellen und im Hier und Jetzt dafür sorgen, dass sich etwas ändert! Nur, wer seine Träume zu Zielen werden lässt und sich bemüht, diese Ziele auch früher oder später zu erreichen, wird ein glücklicher Mensch werden!

Es ist kein Zufall, dass erfolgreiche Menschen so beliebt sind: Angesichts dessen, was sie erreicht haben, gehen sie optimistisch durchs Leben und verfügen über ausreichend Selbstbewusstsein. Im Gegensatz dazu irren Träumer zumeist hilflos durch ihr Dasein und haben einfach zu wenig Selbstvertrauen, um sich den mannigfaltigen Herausforderungen des Alltags zu stellen.

Wo stehen Sie?

Es ist keineswegs nur das Streben nach Geld und Wohlstand oder Macht und Einfluss, das die Menschen bewegt, sich Ziele zu setzen und zu verfolgen: Leute, die keine ehrgeizigen Pläne verfolgen, brauchen meist ebenfalls keine ernsthaften Existenzängste zu haben! Vielmehr droht ohne eine solche Perspektive eine menschliche Verarmung, denn das Gefühl, etwas geleistet zu haben, eine Situation aus eigener Kraft bewältigt zu haben, bedeutet einen fast unverzichtbaren Schub für die Persönlichkeit: Nicht nur andere Menschen haben dann mehr Achtung von einem – auch man selbst respektiert sich mehr!

Stellen Sie sich also zuerst diese Frage, was Sie eigentlich an Ihrer derzeitigen Situation stört und was Sie als unbefriedigend empfinden! Allein mit dieser Fragestellung setzen Sie bereits einen Prozess in Gang, im Zuge dessen Sie sich und Ihre Lebensumstände analysieren, hinterfragen und damit auch besser kennenlernen. Und nur auf diese Weise wird Ihnen klar, was genau an Ihrer gegenwärtigen Lage verbessert werden muss!

Den meisten Menschen werden bei dieser Gelegenheit ziemlich ähnliche Punkte einfallen: Sie sind übergewichtig, sie rauchen oder trinken zu viel, sie haben zu wenig Geld, sie haben einen unangenehmen Job, Sie haben eine unbefriedigende Wohnsituation, Sie sind unzufrieden mit der Partnerschaft. Möglicherweise kommt noch der eine oder andere Stein des Anstoßes dazu, denn die Umstände, welche als störend empfunden werden, sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst!

Wo wollen Sie hin?

Haben Sie erst einmal erkannt, welche Faktoren einen Schatten auf Ihr Leben werfen, dann haben Sie die erste Hürde schon genommen und können sich langsam daran machen, nach einer Lösung für Ihr Problem zu suchen. Stellen Sie sich also als Nächstes die Frage, in welche Richtung sich Ihr Dasein entwickeln soll, damit Sie sich in Zukunft besser fühlen und glücklicher sind! Wenn Sie für sich klären, wo Sie sich in Zukunft sehen, dann erkennen Sie auch, in welche Richtung Sie die Weichen zu stellen haben!

Die meisten Ziele sind eigentlich relativ einfach zu definieren: Die Betroffenen wollen abnehmen, weniger rauchen oder trinken, sparsamer leben, einen neuen Job suchen, eine andere Wohnung finden, die Beziehung retten oder eine neue Partnerschaft eingehen. So einfach diese Wünsche zu äußern sind, so sehr verlangt ihre Erfüllung allerdings Größe und Charakterstärke.

Wenn Ihr Vorhaben nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sein soll, müssen Sie sich bei dieser Gelegenheit auch gleich die Frage stellen, was machbar ist und was nicht! Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass Ihre Ziele ehrgeizig sind, aber sie müssen schon realistisch sein! Wer meint, in einer Woche zehn Kilogramm abnehmen zu können, wird enttäuscht werden: Verlangen Sie also nicht zu viel von sich und setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck – mit einem gesunden Mix aus Ambition und Realismus kommen Sie am weitesten!

Wie kommen Sie dorthin?

Verschaffen Sie sich als Nächstes einen Überblick, wie Sie die von Ihnen definierten Ziele am besten erreichen, denn für fast alle Vorhaben gilt, dass es einfachere und schwierigere Wege gibt. Wenn Sie eine Vorstellung von Ihrer Vorgangsweise bekommen haben, dann ist es an der Zeit, einen Plan zu schmieden, in dem Sie festlegen, was in welchem Zeitraum zu tun ist!

Beachten Sie allerdings auch dabei, dass Sie vernünftig bleiben sollten und nicht gleich die Welt aus den Angeln heben können! Wenn Sie abnehmen wollen, dann hat es keinen Sinn, gar nichts mehr zu essen, da Sie das nicht durchhalten. Es wird aber auch wenig bringen, wenn Sie Ihre tägliche Kalorienzahl gerade einmal um fünf Prozent reduzieren: Wie so oft ist auch hier der Mittelweg zumeist der beste …

Unverzichtbar für das Gelingen Ihrer Vorhaben ist allerdings die entsprechende Motivation und Willensstärke. Und diese werden Sie nur aufbringen, wenn Sie sich selbst so viel wert sind und Ihr Leben Ihnen so viel bedeutet, dass Sie auch alle notwendigen Mühen und Anstrengungen auf sich nehmen, um eine Verbesserung Ihrer Situation tatsächlich herbeizuführen! Sehr gut bewährt sich in diesem Zusammenhang immer wieder der Trick, dass man sich seine Zukunftsvision vor allem in schwachen Augenblicken immer wieder vor Augen führt. Das verleiht die nötige Kraft, um sogar einen langen und beschwerlichen Weg zu gehen!

Worauf müssen Sie achten?

Sehr wichtig für das Gelingen Ihrer Vorhaben ist die Konzentration auf das Wesentliche! Lassen Sie sich weder durch widrige Umstände noch durch Besserwisser in Ihrem Umfeld von Ihren Zielen abbringen, sondern gehen Sie mutig und konsequent Ihren Weg! Lassen Sie sich auch nicht von kleinen Fehlschlägen entmutigen: Wenn Sie während einer Diät einmal sündigen sollten, weil Sie der Versuchung nicht widerstehen konnten, dann haken Sie den kleinen Verstoß ab und schlagen Sie wieder den ursprünglichen Kurs ein! Es besteht kein Grund, deshalb das ganz Projekt abzubrechen …

Überlegen Sie zu guter Letzt auch noch, wer Ihnen bei Ihren Ambitionen zur Seite stehen könnte: Es ist überhaupt nichts dabei, wenn Sie die Hilfe des Partners oder der Partnerin und von Freunden oder Freundinnen annehmen! Ein Beispiel: Wenn Sie abnehmen wollen, könnten Sie mit Ihrem Liebling einen Ernährungsplan mit Gerichten erarbeiten, die kalorienarm sind und dennoch beiden schmecken. Vielleicht bringen Sie sogar Ihren Schatz oder einen Freund dazu, gemeinsam mit Ihnen etwas Sport zu betreiben, um Ihre Motivation zu steigern!

Der Weg, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben, kann durchaus beschwerlich sein, aber die Entbehrungen werden im Laufe der Zeit erträglicher und die Versagensängste geringer – und irgendwann erkennen Sie: Sich Ziele zu setzen, heißt auch, sich selbst zu stärken! Und haben Sie Ihr Ziel erst einmal erreicht, dann werden Sie sehen, dass die Realität schöner sein kann, als Sie es sich in Ihren Träumen ausgemalt haben! Wie heißt es doch in der Rocky Horror Picture Show: Don’t dream it, be it – träum nicht davon, sei es!

Liebe in sozialen Medien

Liebe in sozialen Medien

Facebook, Twitter & Co. haben ungeahnte Möglichkeiten für zwischenmenschliche Kontakte eröffnet. Doch nicht alles, was da über den Äther geht, kommt auch gut an: Lesen Sie hier die wichtigsten Verhaltensregeln für Verliebte!

Mit Abermilliarden von Seiten ist das Internet nicht nur die größte Informationsansammlung aller Zeiten, sondern hat auch zu Umwälzungen in vielen Lebensbereichen geführt – darunter zu einem grundlegenden Wandel im Kommunikationsverhalten der meisten Menschen. Social Media ermöglichen es uns heute, von jedem beliebigen Standort aus weltweit miteinander in Kontakt zu treten und unterschiedlichste Inhalte nach Belieben zu teilen.

Bei den meisten sozialen Medien legt man ein Profil mit Namen, Foto, persönlichen Daten und individuellen Vorlieben an und verlinkt sich mit jenen Nutzern, mit denen man Interessen teilt und Inhalte austauschen möchte. Und da das, was für „Freunde“ recht ist, für Verliebte nur billig sein kann, ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass Social Media eine immer größere Rolle im Beziehungsleben vor allem jüngerer Menschen spielen.

Das fängt schon damit an, dass man sich mithilfe von Facebook ein ziemlich konkretes Bild von einer Person machen kann: Ein Blick genügt – und man erfährt, welche Hobbys derjenige hat, welche Bücher er liest, welche Musik er hört und welche Filme er liebt. Ein weiterer Blick auf Twitter und Instagram – und schon weiß man, mit wem er sich umgibt und womit er seine Zeit verbringt.

Schlag nach bei Facebook!

Social Media machen uns zu gläsernen Menschen und gestatten fast jedem Interessenten Zugriff auf Informationen, für die Geheimdienste früher einmal in mühseliger Kleinarbeit Dossiers anlegen mussten! Das kann vor allem im Planungsstadium einer Partnerschaft durchaus von Vorteil sein, kann man doch im Handumdrehen feststellen, ob das Subjekt der Begierde schon vergeben ist oder nicht!

Erweist sich der Schwarm tatsächlich als Single, so lässt sich in weiterer Folge relativ rasch in Erfahrung bringen, womit er sich gern beschäftigt und welche Lokale er am liebsten besucht. Will man also „ganz zufällig“ auf ihn treffen, so weiß man alsbald, wo die Wahrscheinlichkeit dafür am größten ist!

Kommt es dann tatsächlich zu einem realen Zusammentreffen, so braucht man auch nicht unvorbereitet in diese Begegnung zu gehen. Schließlich hat man ja schon herausgefunden, was der Prinz oder die Prinzessin mag und was nicht, wofür er oder sie sich interessiert und wofür nicht – und womit man bei ihm oder ihr punkten kann und womit nicht …

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Was ein fast unbezahlbarer Vorteil für den „Jäger“ ist, kann sich aber als erheblicher Nachteil für den „Gejagten“ herausstellen – womit wir schon bei den ersten Schattenseiten der neuen Kommunikationsgesellschaft wären: Mit wenigen Mausklicks oder Fingerstrichen lassen sich Dinge über uns herausfinden, die andere vielleicht nicht unbedingt erfahren sollten! Umso wichtiger ist es, ein paar Verhaltensregeln zu befolgen, damit die Nutzung der Social Media die Partnerschaft fördert und erleichtert, statt sie zu erschweren und zu torpedieren!

Das beginnt schon mit jenen Regeln, die jeder User berücksichtigen sollte: Denken Sie immer daran, dass das Internet niemals privat ist! Wenn Sie meinen, die Kontrolle über Ihre Inhalte zu haben, so ist das ein fataler Irrtum: Alles, was online gestellt wird, kann früher oder später auch weitergegeben werden – und damit in falsche Hände geraten! Egal, ob es eine gedankenlose Äußerung oder ein unvorteilhaftes Foto ist: Alles kann sich im Netz verbreiten und ist dann kaum mehr zu entfernen, denn das Internet vergisst nichts! Fragen Sie sich also bei allen Inhalten, ob auch Ihre Vorgesetzten oder Ihre Kinder sie einmal sehen dürfen!

Auch, wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten können, sollten Sie darauf achten, nicht jeden x-beliebigen Interessenten in Ihren Freundeskreis aufzunehmen, sondern die Auswahl sorgfältig zu treffen! Zögern Sie notfalls auch nicht, Kontakte zu löschen, wenn sie Ihnen peinlich sind! Und überprüfen Sie regelmäßig die Einstellungen der „Privatsphäre“ in Ihrem Netzwerk, damit die Sichtbarkeit gewisser Inhalte auch wirklich auf jene Personen beschränkt bleibt, für die sie gedacht sind!

Bleiben Sie auf dem Teppich!

Entscheidend für den künftigen Erfolg oder Misserfolg in der Liebe ist auch die Frage, wie genau Sie es auf Ihrem Profil mit der Wahrheit nehmen! Natürlich wird jeder danach trachten, sich ins beste Licht zu rücken: Wer aber versucht, eine andere Identität anzunehmen, indem er falsche Tatsachen vorspiegelt, dessen Freude wird nur von kurzer Dauer sein, da er vermutlich bei den ersten Dates aufgeklatscht wird! Bleiben Sie also ehrlich und authentisch!

Sind Sie dann endlich am Ziel Ihrer Wünsche angelangt und haben Sie das Herz Ihres oder Ihrer Liebsten erobert, dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie den Beziehungsstatus in Ihrem Profil wirklich schon nach dem ersten Date ändern wollen! Überstürzen Sie besser nichts – selbst, wenn Sie bis über beide Ohren verliebt sind: Wenn sich die Liebe nur als Strohfeuer und die Partnerschaft als kurzes Vergnügen herausstellt, könnte das eher peinlich für Sie werden, da man Sie wohl oder übel darauf ansprechen wird! Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Einstellung in seinem Profil so vornehmen, dass der Beziehungsstatus nicht für jeden einsehbar ist …

Ähnliches gilt für Fotos mit leidenschaftlich knutschenden Turteltäubchen oder für öffentliche Liebesbekundungen und ausufernde Treueschwüre: Denken Sie immer daran, dass all das auch dann noch dasteht, wenn der oder die Liebste längst Schnee von gestern ist! Daher empfiehlt es sich, sich mit intimen Inhalten zurückzuhalten oder diese wenigstens nicht für alle sichtbar zu posten! Eine Studie aus dem Jahr 2016 zeigt übrigens, dass Beziehungen weniger lange halten, wenn die Partner einander schon am Anfang stolz auf Facebook präsentieren …

Verhalten Sie sich auch danach fair!

Schlecht für eine Partnerschaft ist es natürlich, wenn man einander auch noch in der Beziehung nachspioniert! Das Facebook-Profil seines Lieblings regelmäßig zu checken oder zu überprüfen, wann er zuletzt bei WhatsApp online war, fördert keineswegs ein Gefühl der Nähe und Verbundenheit, sondern nur ein Klima des Misstrauens und der Eifersucht!

Leider ist es nicht jedem Paar vergönnt, wie im Märchen glücklich und zufrieden bis an sein Ende zu leben! Sollte es stattdessen zu einer Trennung kommen, so ist diese ohnehin traurig genug – da muss der Kummer nicht auch noch durch ein fragwürdiges Verhalten in sozialen Netzwerken vergrößert werden! Wenn Sie Ihren neuen Beziehungsstatus also bekannt geben, dann sollte das möglichst fair über die Bühne gehen! Stolz zu verkünden, dass man seinen Freund oder seine Freundin abserviert hat, und sich vielleicht auch noch über ihn oder sie lustig zu machen, lässt einen nicht cool erscheinen, sondern einfach nur unsympathisch!

Ebenso wenig sinnvoll ist es, dem oder der Ex auch weiterhin auf sozialen Netzwerken nachzuspionieren, denn damit tut man sich selbst wirklich keinen Gefallen! Je intensiver Sie sich nach dem Beziehungs-Aus mit dem oder der Verflossenen beschäftigen, desto schwerer können Sie mit der Partnerschaft abschließen – und desto schwerer können Sie Ihren Liebeskummer überwinden …

Gift für die Partnerschaft

Gift für die Partnerschaft

Die Liebe kann etwas Wunderbares sein, aber sie steckt auch voller Tücken. Hier erfahren Sie, welche Faktoren dafür sorgen, dass eine Beziehung zum Scheitern verurteilt ist!

Wie schön wäre es doch, würden zwei Menschen einander kennen und lieben lernen und danach glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende zusammenleben – ganz so wie im Märchen! Die Realität sieht leider völlig anders aus und zeichnet ein wesentlich düstereres Bild: In Mitteleuropa wird jede zweite Ehe geschieden – von den unzähligen gescheiterten Beziehungen ohne Trauschein wollen wir gar nicht erst reden!

Aus diesem Anlass warteten wir in dieser Zeitschrift schon oft mit unterschiedlichsten Tipps, Tricks und Ratschlägen auf, die Ihnen helfen sollten, für Ihren Liebling attraktiv und interessant zu bleiben, Ihre Partnerschaft auch nach Jahren prickelnd zu gestalten und das Feuer der Leidenschaft selbst in Langzeitbeziehungen am Lodern zu halten.

Diesmal wollen wir allerdings den umgekehrten Weg gehen: Wir stellen uns nicht die Frage, was eine Beziehung fördern und beleben kann, sondern was eine Partnerschaft mit ziemlicher Sicherheit zerstört! Sie ahnen vermutlich schon die Absicht, die dahinter steckt! Sobald Sie erkennen, welche Faktoren Gift für Ihre Beziehung sind, lässt das folgenden Umkehrschluss zu: Wer es schafft, diese Gefahren für die Partnerschaft zu vermeiden, dem sollte es auch gelingen, eine intakte Beziehung zu führen und auf Dauer zu sichern!

Partnerschaft als Herrschaftsgebiet

Eine Beziehung kann auf Dauer nicht gut gehen, wenn einer der beiden Partner „die Hosen anhat“. Das kann natürlich unabhängig vom Geschlecht der Fall sein – ausschlaggebend ist eine Rollenverteilung, bei der einer das Sagen hat, während sich der andere dessen Willen unterwirft. Wer von Anfang an zum Befehlsempfänger degradiert wird, mag das zunächst vielleicht praktisch finden, weil er sich um nichts zu kümmern braucht: Auf Dauer wird ihn das aber nicht befriedigen und er wird sich bevormundet und unterdrückt fühlen. Eine Partnerschaft kann langfristig nur funktionieren, wenn sich die Protagonisten auch wie „Partner“ verhalten, einander also auf Augenhöhe begegnen!

Partnerschaft als Lebensinhalt

Eine gesteigerte und damit verschärfte Form des soeben beschriebenen Phänomens stellen jene Beziehungen dar, in denen ein Partner dem anderen nicht nur die Zügel in die Hand gibt und sich ihm möglicherweise über weite Strecken unterwirft, sondern in denen das Gegenüber zum einzigen Sinn und Zweck des eigenen Daseins wird. Es ist ja durchaus begrüßenswert, wenn Sie aneinander hängen, einander innig lieben und einander das Leben lebenswert machen möchten: Wenn das aber so weit geht, dass Ihr gesamtes Denken und Handeln nur noch darauf ausgerichtet ist, für Ihren Schatz da zu sein, indem Sie sich aufopfern und die eigenen Interessen völlig ausblenden, kann das nicht gut gehen!

Partnerschaft als Rettungsanker

Wer wiederum eine Beziehung in erster Linie eingeht, um seinem Dasein einen Sinn zu geben, seine Lebenssituation zu verbessern oder gar seine Langeweile zu vertreiben, der ist nicht auf der Suche nach einem Partner, sondern nach einem Rettungsanker oder bestenfalls nach einem Alleinunterhalter. Natürlich ist es auch die Aufgabe von Partnern, füreinander in guten wie in schlechten Zeiten da zu sein – aber das darf niemals zum Selbstzweck werden! Auch hier gilt: Eine Beziehung funktioniert nur dann, wenn zwei gleichwertige Menschen dafür sorgen, dass es ein vernünftiges Gleichgewicht und ein ausgewogenes Verhältnis aus Geben und Nehmen gibt!

Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis aus Geben und Nehmen!

Partnerschaft als Illusion

Nobody is perfect: Diesen Spruch sollte sich jedes Paar schon am Anfang der Beziehung hinter die Ohren schreiben! Wer mit zu hohen Ansprüchen und einer zu großen Erwartungshaltung in eine Partnerschaft geht, wird zwangsläufig enttäuscht werden! Wer wirklich jemanden liebt, der tut das nicht, weil der andere perfekt ist, sondern der tut es, obwohl der andere nicht perfekt ist! Nur, wer sich seiner eigenen Unvollkommenheit bewusst ist, wird auch in der Lage sein, über die kleinen Fehler und Schwächen seines Partners hinwegzusehen und diesen bedingungslos zu lieben. Je weniger Sie sich zu Beginn erwarten, desto positiver kann sich Ihre Beziehung entwickeln!

Partnerschaft als Lügengebäude

Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für jede Beziehung ist Aufrichtigkeit. Damit ist jetzt natürlich nicht gemeint, dass Sie gnadenlos ehrlich sein müssen – im Gegenteil: Es ist zweifellos besser, Sie loben die neue Frisur, den selbst gebackenen Kuchen oder die heimwerkerischen Fähigkeiten des anderen, als Sie riskieren deswegen einen Streit, weil Sie Ihren Liebling vor den Kopf stoßen! Geht es aber um zentrale Themen, so ist Ehrlichkeit unerlässlich, da eine Partnerschaft ohne gegenseitiges Vertrauen nicht funktioniert! Und noch etwas: Etwas Wesentliches zu verschweigen oder zu verheimlichen, ist keineswegs eine charmante Lösung, sondern gilt ebenfalls eine Lüge!

Eine Grundvoraussetzung für jede Beziehung ist Aufrichtigkeit!

Partnerschaft als Strafgerichtshof

Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein! Das gilt auch für jede Beziehung: Es ist nur allzu menschlich, dass man Fehler begeht und hin und wieder etwas Falsches sagt oder tut! Sind diese Verfehlungen nicht so schwerwiegend, dass sie zwangsläufig eine Trennung nahelegen, dann müssen Sie Ihrem Schatz aber auch die Möglichkeit geben, sich zu entschuldigen und die Sache mit einer netten Geste wieder gut zu machen! Dann sollte die Angelegenheit aber auch wieder vergessen sein! Wer hingegen bei jeder noch so kleinen Unstimmigkeit die alten Sünden des Partners hervorkramt und sich in den Richterstuhl hievt, der tut sich, seinem Gegenüber und seiner Beziehung nichts Gutes!

Partnerschaft als emotionale Erpressung

Ein ganz übles Fehlverhalten in einer Beziehung ist der Versuch, emotionalen Druck auf den Partner auszuüben, um diesen zu gewissen Verhaltensweisen zu nötigen oder ihn davon abzuhalten. Das beginnt bei praktischen Drohungen nach dem Motto: Wenn du das nicht tust, dann tue ich das nicht! Es kann aber bis hin zum Liebesentzug und zum mehrtägigen Schweigen reichen. In allen Fällen ist es jedenfalls ein eindeutiges Indiz für die mangelnde Kommunikationsfähigkeit und Kompromissbereitschaft in der Partnerschaft. Wer meint, nur mit einschlägigen Sanktionen seine Ziele zu erreichen, der sägt unwillkürlich am eigenen Ast …

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