Wie man gute Vorsätze einhält …

Wie man gute Vorsätze einhält …

Die ambitionierten Pläne der Silvesternacht sind bei den meisten Leuten bereits an den ersten Januartagen gescheitert. Wie es auch anders geht, verraten Ihnen die folgenden Zeilen!

Neigt sich ein Jahr seinem Ende zu und fängt ein neues Jahr an, so gibt das vielen Menschen zu denken. Sie lassen nicht nur die letzten zwölf Monate Revue passieren, sondern überlegen auch, was sie in Zukunft besser machen können.

Also gehen sie her und fassen ehrgeizige Beschlüsse. Schließlich möchten sie, dass ihr Dasein künftig besser verläuft – oder wenigstens angenehmer. In den meisten Fällen dreht es sich um schlechte Gewohnheiten, denen sie endlich abschwören möchten.

So wollen sich viele Leute das Rauchen abgewöhnen oder ihren Alkoholkonsum wenigsten ein wenig einschränken. Andere nehmen sich hingegen vor, auf eine gesündere Ernährung zu achten oder mehr Bewegung zu machen, um etwas abzuspecken …

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach …

Doch wie sagt man doch so schön: Der Teufel schläft nicht! Erst recht nicht bei den guten Vorsätzen! Und so haben sich die ehrgeizigen Vorhaben in den meisten Fällen schon nach ein paar Tagen in Luft aufgelöst. Und das ist gleich doppelt traurig …

Hat man sein Vorhaben lautstark im Freundes- und Bekanntenkreis angekündigt, dann sind hämische Kommentare vorprogrammiert. Und noch schlimmer: Irgendwie hat man das Gefühl, gescheitert zu sein und versagt zu haben. Und das kann ganz schön frustrierend sein!

Da hat es aber keinen Sinn, mit seinem Schicksal zu hadern! Vielmehr empfiehlt es sich, sich zu fragen, warum es so weit gekommen ist! Sind wir so erbärmlich, so verweichlicht, so willensschwach, dass wir ein solches Vorhaben nicht konsequent durchziehen können? Oder aber sind unser Scheitern und unser Versagen vorprogrammiert, weil wir falsch an die ganze Angelegenheit herangehen?

Tun Sie nichts aus einer momentanen Laune heraus!

Normalerweise läuft das Prozedere ja folgendermaßen ab. Man fasst kurz vor dem Jahreswechsel einen Vorsatz, der einem am Herzen liegt, und ist hochgradig motiviert. Die Begeisterung und der Optimismus werden durch die von Alkohol geschwängerte Atmosphäre einer Silvesterparty noch gesteigert. Und schließlich haben wir keinen Zweifel mehr, dass unser ambitioniertes Vorhaben auch tatsächlich gelingen wird.
Dann ist die Silvesternacht vorbei. Wir tapsen am Neujahrstag ein wenig müde und verkatert aus dem Bett. Und irgendwie ist der eherne Vorsatz des letzten Abends zu einer unverbindlichen Empfehlung geworden. Bei manchen Menschen ist es sogar noch schlimmer: Ihr Vorsatz ist zu einer schwammigen Möglichkeit verkommen! Also machen sich die meisten Leute daran, ihre Projekte vorerst einmal auf den nächsten Tag zu verschieben.

Wenn der Zeitpunkt tags darauf noch immer nicht günstig erscheint, verschiebt man alles noch einmal und noch einmal. Man schiebt den Start so lange vor sich her, bis man seine Vorsätze erfolgreich verdrängt hat. Dann vergeht ein Jahr und beim nächsten Jahreswechsel erinnert man sich wieder, was man schon seit Langem vorhatte. Und man fasst wieder einen neuen Vorsatz …

Der Zeitpunkt ist für den Erfolg nebensächlich!

Warum tun das eigentlich so viele Leute? Warum fassen sie Jahr für Jahr mehr oder weniger „neue“ Vorsätze? Die Antwort ist denkbar simpel. Für viele Leute ist der Jahreswechsel eine wichtige Zäsur, ein deutlicher Einschnitt in ihrem Leben. Etwas Altes geht zu Ende und etwas Neues beginnt.

So glauben viele Menschen, unangenehme Erfahrungen oder Eigenschaften im alten Jahr zurücklassen zu können. Sie sind der unbewussten Meinung, allein aufgrund des Datumswechsels einen Neubeginn machen zu können. Sie haben ein ähnliches Gefühl, wie wenn sie ein altes Kleidungsstück entsorgen und ein neues anziehen …

Das ist selbstverständlich Unsinn! Natürlich verändert sich am Neujahrstag die Jahreszahl, aber das war es dann auch schon! Die Zeit und damit unser ganzes Dasein verläuft ja nicht in Etappen, sondern als eine kontinuierliche Linie. Somit läuft am 1. Januar unser Leben ganz gewöhnlich weiter, weil nun einmal ein Tag auf den nächsten folgt …

Seien Sie sich der Folgen Ihres Vorhabens bewusst!

So gesehen hat es auch keinerlei praktischen Nutzen, wenn man mit seinen Vorhaben an einem außergewöhnlichen Stichtag beginnen will. Tatsache ist, dass jeder Tag des Jahres so gut oder schlecht dafür geeignet ist wie der Neujahrstag. Wer seine Gewohnheiten wirklich verändern möchte, braucht dazu keinen Wochen-, Monats- oder Jahresanfang! Im Gegenteil: Im Grunde genommen setzt uns das nur unnötig unter Druck!

Viel wichtiger als ein alberner Stichtag ist eine sorgfältige und minutiöse Vorbereitung! Vorsätze, die aus einer Feierlaune und in nicht ganz nüchternem Zustand gefasst werden, haben kaum Chancen auf Realisierung. Lange, bevor Sie den Vorsatz formulieren oder gar anderen davon erzählen, müssen Sie sich fragen, wie realistisch er ist! Überlegen Sie genau, ob sich Ihr Vorhaben denn auch wirklich in die Tat umsetzen lässt!

Bringen die geplanten Maßnahmen gravierende Veränderungen Ihres alltäglichen Lebens oder Ihres ganzen Lebensstils mit sich? Wenn ja, so ist ihre Verwirklichung nicht sonderlich realistisch! Schon die erste harmlose Hürde kann dann zu einem schier unüberwindlichen Hindernis werden! Nur, wenn ein Vorsatz realistisch und durchdacht ist, kann er Pannen und Rückschläge verkraften! Und nur dann hat er auch Aussicht auf Erfolg …

Fassen Sie keine Vorsätze, sondern setzen Sie sich Ziele!

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich eines Tricks bedienen, der äußerst hilfreich ist! Das Erfolgrezept ist denkbar einfach: Fassen Sie keine guten Vorsätze, sondern stecken Sie sich Ziele! Falls sich nun so mancher fragt, was der Unterschied ist, so lautet die Antwort folgendermaßen.

Ein Vorsatz ist eine Willenserklärung, die man einhalten kann, aber nicht muss. Ein Ziel ist dagegen eine Vereinbarung, die man mit sich selbst trifft. Es umfasst klar definierte Parameter und konkrete Verpflichtungen! Man könnte auch sagen, dass der Vorsatz die Strecke beschreibt, das Ziel hingegen die Endstation. Wenn Ihr Vorsatz lautet, dass Sie weniger essen möchten, dann heißt das Ziel, in einem Monat fünf Pfund abzunehmen. Somit ist ganz konkret formuliert, worauf das Ganze hinauslaufen soll!

Ersetzen Sie den Vorsatz, mehr Bewegung zu machen, durch das Ziel, in sechs Monaten vier statt zwei Kilometern laufen zu können! Das hat etwas Verbindliches – und der Mensch ist eher bereit, für ein Ziel zu kämpfen als für einen Vorsatz. Und nur, wenn unsere Vorhaben verbindlich sind, werden wird auch den dafür nötigen Einsatz an den Tag legen …

Wahrsagemethoden für die Lebensberatung

Wahrsagemethoden für die Lebensberatung

Sei es die Astrologie, die Numerologie oder das Kartenlegen: Hier erfahren Sie, welche Divinationstechnik für Ratsuchende am besten geeignet ist!

Unter Mantik, Divination oder einfach nur Wahrsagen versteht man das Erkennen von Gegebenheiten über örtliche und zeitliche Grenzen hinweg. Mittels bestimmter Techniken erteilen einschlägige Experten Auskünfte über Ereignisse, die an fernen Orten oder in der Zukunft stattfinden. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, das die Menschen seit Jahrtausenden in seinen Bann zieht. Und es ist wenig erstaunlich, dass es bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.

Man darf nur sein Herz nicht vor uralten Lehren verschließen, die auch in unserer modernen Welt durchaus ihre Daseinsberechtigung haben! Wer sich näher mit der Esoterik und ihren unterschiedlichen Disziplinen beschäftigt, weiß, dass es zahlreiche verschiedene Wahrsagetechniken gibt. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihren Ursprüngen und ihrer Tradition. Sie weichen auch in ihrer Methodik mehr oder weniger deutlich voneinander ab.

So verschieden diese Techniken sein mögen, so sehr unterscheiden sich auch ihre Einsatzbereiche und Anwendungsgebiete. Daher wäre es einmal an der Zeit, die bekanntesten Divinationsmethoden unter die Lupe zu nehmen und ihre Vorzüge herauszuarbeiten. Das erleichtert all jenen die Wahl, die schon immer einmal eine esoterische Lebensberatung in Anspruch nehmen wollten!

Die Astrologie

Hierbei handelt es sich um eine der bedeutendsten und traditionsreichsten Techniken. Ihr Ziel ist es, mehr über eine Person, über deren Umgebung und über deren Schicksal zu erfahren. Ihren Ursprung hat die Lehre im Streben der Menschen, durch Himmelsbeobachtung mehr über das Wetter und das Klima zu herauszufinden.

In Mesopotamien entwickelten Priester dann aber die Theorie, die Position gewisser Himmelskörper würde mehr beeinflussen als nur Wetter und Klima. Sie gelangten zur Überzeugung, diese Konstellationen hätten einen umfangreichen Einfluss auf das Geschehen auf Erden. So sollten sie auch das Wesen und das Schicksal der Menschen, ja ganzer Völkerschaften beeinflussen!

Das so gesammelte Wissen gelangte vom Vorderen Orient ins antike Griechenland. Dort gab man ihm den Namen „Astrologie“, was nichts anderes heißt als „Sterndeutung“. Von den Griechen übernahmen die Römer diese Weisheiten und so gelangten sie nach Mitteleuropa. Hier vollendeten die Gelehrten des Mittelalters diese Lehre und gaben ihr ihre heutige Form.

Die Astrologie geht davon aus, dass alle Menschen bei ihrer Geburt in eine Interaktion mit dem Universum treten. Diese bleibt ihnen ihr Leben lang erhalten. Die Position gewisser Himmelskörper hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Wesenszüge und das Schicksal einer Person. Das wichtigste Kriterium hierfür ist die Frage, wo sich Sonne, Mond und Planeten zur Geburtszeit vom Geburtsort aus betrachtet befinden. Diese Positionen werden in einem Horoskop skizziert.

Übersetzt heißt „Horoskop“ nichts anderes als „Stundenschau“. Horoskope sind in Zeitschriften ebenso zu finden wie auf Internetportalen – etwa ein Horoskop auf GoAstro. Zunächst einmal lässt sich aus einem Horoskop ablesen, in welchem von zwölf Sternbildern die Sonne zum Zeitpunkt der Geburt steht. Daraus leiten sich die Tierkreiszeichen Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fisch ab.

Daneben gibt es aber auch noch andere Kriterien wie etwa den Aszendenten: Das ist jenes Sternzeichen, das zum Geburtszeitpunkt am Osthorizont aufgeht. Um ein Horoskop für eine bestimmte Person zu erstellen, benötigt man demnach nicht nur ihr Geburtsdatum. Der Astrologe muss zusätzlich die exakte Geburtszeit und die Koordinaten des Geburtsortes kennen, um ein aussagekräftiges Horoskop erstellen zu können!

Die Numerologie

Die „Zahlenmystik“, wie diese Lehre auch genannt wird, hat ebenfalls eine uralte Geschichte. So gilt die Numerologie neben der Astrologie als eine der ältesten und wichtigsten esoterischen Disziplinen. Nicht nur in Mesopotamien – auch in Ägypten, in Palästina und im antiken Griechenland befragten Priester vor bedeutenden Entscheidungen die Zahlen.

So brachten gleich zwei Kulturen unabhängig voneinander die Numerologie zu einer Hochblüte. Den einen Höhepunkt erreichte die Lehre rund 600 v. Chr. unter dem griechischen Mathematiker und Philosophen Pythagoras von Samos. Den anderen Höhepunkt erreichte die Numerologie in der jüdischen Geheimlehre der Kabbala, die bis heute großen Anklang findet.

Wie die Astrologie gehen auch die diversen Formen der Numerologie davon aus, dass unsere Existenz kein Zufall ist. Jene Bedeutung, welche die Astrologie dem Geburtsort und der Geburtszeit beimessen, schreibt die Numerologie dem Namen und dem Geburtsdatum zu. Sie sieht darin einen Code, der Einfluss auf unser Leben hat und Hinweise auf unser Schicksal gibt!

Das Alphabet der Kabbala ordnet die Eins den Buchstaben A, I, J, Q und Y zu. Die Zwei entspricht den Buchstaben B, K und R. Die Drei ordnet man den Buchstaben C, G, L und S zu. Die Vier entspricht den Buchstaben D, M und T. Die Fünf wird den Buchstaben E, H, N und X zugeordnet. Die Sechs entspricht den Buchstaben U, V und W. Zu guter Letzt wird die Sieben dem O und dem Z und die Acht dem F und dem P zugeordnet. Die 9 hat keine Entsprechung.

Nun lehrt die Numerologie, dass sich die Eigenschaften einer Person aus dieser „Namenszahl“ ableiten lassen. Diese entspricht der Quersumme jener Ziffern, die sich wie eben beschrieben aus den Buchstaben des Namens ergeben. Das Schicksal eines Menschen lässt sich dagegen von der „Schicksalszahl“ ableiten. Diese ist simpler zu berechnen, ergibt sie sich doch einfach aus der Quersumme der Ziffern des Geburtsdatums.

Wie man sieht, benötigt man für ein Numeroskop weder den Geburtsort noch die exakte Geburtszeit einer Person. Alles, was der Numerologe braucht, sind der Name des betreffenden Menschen für die Namenszahl und sein Geburtsdatum für die Schicksalszahl.

Das Kartenlegen

Die Kartomantie ist ebenfalls eine beliebte Möglichkeit, um eine Situation zu ergründen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Hierfür verwendet man sogenannte Divinations- oder Aufschlagkarten, die nach vorgegebenen Mustern aufgelegt werden. Aus der Grundbedeutung einzelner Karten und ihrer Position zu den Nachbarkarten können Kartenleger die Situation eines Menschen erkennen.

Nachdem in China die Spielkarten erfunden wurden, kamen diese über die alten Handelswege nach Europa. Hier fand man rasch Gefallen an dem neuen Zeitvertreib. So eroberten die Karten ab dem 14. Jahrhundert von Florenz aus die Städte auf dem ganzen Kontinent. Erst nach und nach entdeckten findige Geister, dass man mit den Karten nicht nur spielen konnte! Die Kartomantie, wie das Kartenlegen auch heißt, war geboren!

Der Kirche waren diese magisch anmutenden Rituale natürlich ein Dorn im Auge. Diese Ächtung führte dazu, dass das Kartenlegen zunächst lange Zeit nur im Untergrund praktiziert wurde – vorwiegend vom fahrenden Volk. Das sollte sich erst in den Pariser Salons des 18. Jahrhunderts ändern. Dort wurde das Kartenlegen auch in der Aristokratie immer beliebter – und damit auch nach und nach gesellschaftsfähig.

Nicht ganz unbeteiligt an dieser Entwicklung waren namhafte Wahrsagerinnen und Wahrsager dieser Zeit. Kartenlegerinnen wie Marie-Anne Lenormand und Kartenleger wie Antoine Court waren fast schon Superstars ihrer Zeit. Sie waren so populär, dass sie zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten zu ihren Kunden zählten, darunter sogar gekrönte Häupter!

Bis heute gelten Tarotkarten als die bekanntesten Divinationsdecks. Und tatsächlich haben diese Karten auch die älteste Tradition, die bis in die Renaissance zurückreicht. Im Laufe der Jahrhunderte kamen allerdings auch andere Aufschlagkarten dazu. Nicht nur unter Kartenlegern sind die von Marie-Anne Lenormand entwickelten Lenormandkarten besonders populär. Zu großer Beliebtheit haben es allerdings auch die Kipper-, Zigeuner- und Leidingkarten gebracht. Und gar nicht so wenige Experten schwören auf die eigentlich zum Spielen gedachten Skatkarten …

Für eine umfangreiche Lebensberatung benötigt ein Kartenleger oder eine Kartenlegerin nur ein entsprechendes Kartendeck sowie genügend Talent und entsprechende Übung. Im Gegensatz zur Astrologie oder zur Numerologie benötigt er keine persönlichen Daten.

Die Seriosität

Eines haben sämtliche Wahrsagetechniken gemeinsam! Einen entscheidenden Beitrag für ein zufriedenstellendes Ergebnis leisten die Fähigkeiten des jeweiligen Experten. Er hat die Aufgabe, Skizzen, Zahlen und Positionen so zu deuten, dass sie ein schlüssiges Bild ergeben. Und ihm obliegt es, die richtigen Ratschläge für die Betroffenen abzuleiten. Daher ist für die Tätigkeit als Lebensberater oder -beraterin nicht nur Begabung notwendig, sondern auch Übung, Erfahrung und nicht zuletzt Sensibilität!

Was Astrologen, Numerologen und Kartenleger ebenfalls miteinander verbindet, ist ihre Verantwortung den Hilfesuchenden gegenüber. Wer über die nötigen Fähigkeiten verfügt und die entsprechenden Techniken beherrscht, sollte diese immer zum Wohle anderer einsetzen! Leider trifft dies in unserer materialistischen Welt nicht auf alle Vertreter ihrer Zunft zu! Und unglücklicherweise wird gerade in dieser Branche viel Schindluder getrieben!

Umso wichtiger ist es, sich als Ratsuchender zu überlegen, an wen man sich wendet! Es muss sich dabei um einen seriösen Menschen handeln, der nicht nur über eine außergewöhnliche Gabe verfügt und spezielle Techniken trainiert hat. Es muss auch eine Person sein, die das nötige Feingefühl hat. Und es muss jemand sein, dem es ein Anliegen ist, seine Fähigkeiten in den Dienst seiner Mitmenschen zu stellen!

So werden Träume wahr …

So werden Träume wahr …

Wer möchte, dass sich sein Leben zum Besseren wendet, muss sich früher oder später der Realität stellen: Nur, wer bereit ist, die richtigen Strategien zu entwickeln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, kann seine Ziele erreichen!

Träume sind schon etwas Wunderbares: Sie gestatten es uns, in eine bessere Welt einzutauchen, in der es keine Verpflichtungen und keine Unannehmlichkeiten, keine Probleme und keine Schwierigkeiten, keine Streitigkeiten und keine Feindseligkeiten gibt. So sorgen Träume für eine harmonische Stimmung und bereiten uns ein wohliges Gefühl der Behaglichkeit.
So schön es auch sein mag, in den Tag hineinzuträumen, so sehr muss allerdings auch eines klar sein: Träume sind Schäume und können niemals die Wirklichkeit ersetzen! Wer die Weichen für eine glücklichere Zukunft stellen will, darf sich daher nicht in eine Fantasiewelt flüchten, sondern muss sich den Widrigkeiten der Realität stellen und im Hier und Jetzt dafür sorgen, dass sich etwas ändert! Nur, wer seine Träume zu Zielen werden lässt und sich bemüht, diese Ziele auch früher oder später zu erreichen, wird ein glücklicher Mensch werden!

Es ist kein Zufall, dass erfolgreiche Menschen so beliebt sind: Angesichts dessen, was sie erreicht haben, gehen sie optimistisch durchs Leben und verfügen über ausreichend Selbstbewusstsein. Im Gegensatz dazu irren Träumer zumeist hilflos durch ihr Dasein und haben einfach zu wenig Selbstvertrauen, um sich den mannigfaltigen Herausforderungen des Alltags zu stellen.

Wo stehen Sie?

Es ist keineswegs nur das Streben nach Geld und Wohlstand oder Macht und Einfluss, das die Menschen bewegt, sich Ziele zu setzen und zu verfolgen: Leute, die keine ehrgeizigen Pläne verfolgen, brauchen meist ebenfalls keine ernsthaften Existenzängste zu haben! Vielmehr droht ohne eine solche Perspektive eine menschliche Verarmung, denn das Gefühl, etwas geleistet zu haben, eine Situation aus eigener Kraft bewältigt zu haben, bedeutet einen fast unverzichtbaren Schub für die Persönlichkeit: Nicht nur andere Menschen haben dann mehr Achtung von einem – auch man selbst respektiert sich mehr!

Stellen Sie sich also zuerst diese Frage, was Sie eigentlich an Ihrer derzeitigen Situation stört und was Sie als unbefriedigend empfinden! Allein mit dieser Fragestellung setzen Sie bereits einen Prozess in Gang, im Zuge dessen Sie sich und Ihre Lebensumstände analysieren, hinterfragen und damit auch besser kennenlernen. Und nur auf diese Weise wird Ihnen klar, was genau an Ihrer gegenwärtigen Lage verbessert werden muss!

Den meisten Menschen werden bei dieser Gelegenheit ziemlich ähnliche Punkte einfallen: Sie sind übergewichtig, sie rauchen oder trinken zu viel, sie haben zu wenig Geld, sie haben einen unangenehmen Job, Sie haben eine unbefriedigende Wohnsituation, Sie sind unzufrieden mit der Partnerschaft. Möglicherweise kommt noch der eine oder andere Stein des Anstoßes dazu, denn die Umstände, welche als störend empfunden werden, sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst!

Wo wollen Sie hin?

Haben Sie erst einmal erkannt, welche Faktoren einen Schatten auf Ihr Leben werfen, dann haben Sie die erste Hürde schon genommen und können sich langsam daran machen, nach einer Lösung für Ihr Problem zu suchen. Stellen Sie sich also als Nächstes die Frage, in welche Richtung sich Ihr Dasein entwickeln soll, damit Sie sich in Zukunft besser fühlen und glücklicher sind! Wenn Sie für sich klären, wo Sie sich in Zukunft sehen, dann erkennen Sie auch, in welche Richtung Sie die Weichen zu stellen haben!

Die meisten Ziele sind eigentlich relativ einfach zu definieren: Die Betroffenen wollen abnehmen, weniger rauchen oder trinken, sparsamer leben, einen neuen Job suchen, eine andere Wohnung finden, die Beziehung retten oder eine neue Partnerschaft eingehen. So einfach diese Wünsche zu äußern sind, so sehr verlangt ihre Erfüllung allerdings Größe und Charakterstärke.

Wenn Ihr Vorhaben nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sein soll, müssen Sie sich bei dieser Gelegenheit auch gleich die Frage stellen, was machbar ist und was nicht! Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass Ihre Ziele ehrgeizig sind, aber sie müssen schon realistisch sein! Wer meint, in einer Woche zehn Kilogramm abnehmen zu können, wird enttäuscht werden: Verlangen Sie also nicht zu viel von sich und setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck – mit einem gesunden Mix aus Ambition und Realismus kommen Sie am weitesten!

Wie kommen Sie dorthin?

Verschaffen Sie sich als Nächstes einen Überblick, wie Sie die von Ihnen definierten Ziele am besten erreichen, denn für fast alle Vorhaben gilt, dass es einfachere und schwierigere Wege gibt. Wenn Sie eine Vorstellung von Ihrer Vorgangsweise bekommen haben, dann ist es an der Zeit, einen Plan zu schmieden, in dem Sie festlegen, was in welchem Zeitraum zu tun ist!

Beachten Sie allerdings auch dabei, dass Sie vernünftig bleiben sollten und nicht gleich die Welt aus den Angeln heben können! Wenn Sie abnehmen wollen, dann hat es keinen Sinn, gar nichts mehr zu essen, da Sie das nicht durchhalten. Es wird aber auch wenig bringen, wenn Sie Ihre tägliche Kalorienzahl gerade einmal um fünf Prozent reduzieren: Wie so oft ist auch hier der Mittelweg zumeist der beste …

Unverzichtbar für das Gelingen Ihrer Vorhaben ist allerdings die entsprechende Motivation und Willensstärke. Und diese werden Sie nur aufbringen, wenn Sie sich selbst so viel wert sind und Ihr Leben Ihnen so viel bedeutet, dass Sie auch alle notwendigen Mühen und Anstrengungen auf sich nehmen, um eine Verbesserung Ihrer Situation tatsächlich herbeizuführen! Sehr gut bewährt sich in diesem Zusammenhang immer wieder der Trick, dass man sich seine Zukunftsvision vor allem in schwachen Augenblicken immer wieder vor Augen führt. Das verleiht die nötige Kraft, um sogar einen langen und beschwerlichen Weg zu gehen!

Worauf müssen Sie achten?

Sehr wichtig für das Gelingen Ihrer Vorhaben ist die Konzentration auf das Wesentliche! Lassen Sie sich weder durch widrige Umstände noch durch Besserwisser in Ihrem Umfeld von Ihren Zielen abbringen, sondern gehen Sie mutig und konsequent Ihren Weg! Lassen Sie sich auch nicht von kleinen Fehlschlägen entmutigen: Wenn Sie während einer Diät einmal sündigen sollten, weil Sie der Versuchung nicht widerstehen konnten, dann haken Sie den kleinen Verstoß ab und schlagen Sie wieder den ursprünglichen Kurs ein! Es besteht kein Grund, deshalb das ganz Projekt abzubrechen …

Überlegen Sie zu guter Letzt auch noch, wer Ihnen bei Ihren Ambitionen zur Seite stehen könnte: Es ist überhaupt nichts dabei, wenn Sie die Hilfe des Partners oder der Partnerin und von Freunden oder Freundinnen annehmen! Ein Beispiel: Wenn Sie abnehmen wollen, könnten Sie mit Ihrem Liebling einen Ernährungsplan mit Gerichten erarbeiten, die kalorienarm sind und dennoch beiden schmecken. Vielleicht bringen Sie sogar Ihren Schatz oder einen Freund dazu, gemeinsam mit Ihnen etwas Sport zu betreiben, um Ihre Motivation zu steigern!

Der Weg, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben, kann durchaus beschwerlich sein, aber die Entbehrungen werden im Laufe der Zeit erträglicher und die Versagensängste geringer – und irgendwann erkennen Sie: Sich Ziele zu setzen, heißt auch, sich selbst zu stärken! Und haben Sie Ihr Ziel erst einmal erreicht, dann werden Sie sehen, dass die Realität schöner sein kann, als Sie es sich in Ihren Träumen ausgemalt haben! Wie heißt es doch in der Rocky Horror Picture Show: Don’t dream it, be it – träum nicht davon, sei es!